Mitglied inaktiv
Wahrscheinlich ist es völlig falsch, sich über Internet verrückt machen zu lassen. Aber jetzt brauche ich doch etwas Beruhigung: Ich habe letzten Montag, 19.2. einen positiven SST gemacht (meine letzte Regel begann am 14.01.), war dann am 20.02. bei der Frauenärztin. Beim Ultraschall konnte sie noch nichts erkennen, aber der Bluttest war dann positiv - sie meinte, bei einem HCG-Wert von 500 wäre das aber normal, dass man nichts sieht und ich solle nächste Woche wiederkommen, ich solle mir keine Gedanken machen, alles wäre normal. Nun habe ich aber im Forum verschiedenfach gelesen, dass andere bei diesem Wert in der 5. SSW vor einer Fehlgeburt oder Eileiterschwangerschaft gewarnt wurden. Der Wert müsste schon höher sein. Auch nach den HCG-Tabellen müsste ich doch schon höhere Werte haben, oder? Jetzt bin ich ein einziges Nervenbündel und würde am Liebsten einen neuen Bluttest machen, aber meine Frauenärztin hat ja gar nichts von Komplikationen gesagt. Ich muss dazu sagen, dass ich immer einen Zyklus von ca. 30 oder 31 Tagen hatte, somit war mein Eisprung wahrscheinlich auch später, oder? Wie gesagt war meine Regel zuletzt am 14.01.
Hallo, 1. die Situation ist in den heutigen Tagen leider so, dass die Schwangerschaftsteste immer früher durchgeführt werden und diese dann auch entsprechend früh anschlagen. Dieses bringt dann aber häufig mehr Verwirrung, Unsicherheit und zusätzliche Diagnostik mit sich, als einem lieb sein kann. Wenn die Schwangerschaft noch sehr jung ist, kann es sein, dass der Test gerade positiv ist und man selbst mit einem hoch auflösenden Ultraschallgerät nur eine hoch aufgebaute Schleimhaut, aber noch ohne Fruchtsack oder nur Fruchtsack ohne Dottersack sieht. Herzaktionen und Embryo sehen wir erst ab der etwa 7. SSW. Aus diesem Grund können wir in einer Situation, in der bei positivem Schwangerschaftstest im Ultraschall noch nichts zu sehen ist, aber keinerlei Beschwerden und Blutungen vorliegen, zunächst vor allem an die Geduld appellieren. Die dann nachfolgenden Kontrollen werden meist schnell Klarheit schaffen. Bei Unklarheit und der Frage, ob eine Eileiterschwangerschaft möglich ist, sind gegebenenfalls kurzfristige Kontrollen mit dem Ultraschall und eventuell des Verlaufes des Schwangerschaftshormons HCG notwendig, um zu sehen, ob diese Schwangerschaft auch so angelegt ist, wie es sein sollte. Und dann kann es schon mal 7-14 Tage dauern, dass man absolut sicher ist. Sofern eindeutig eine Schwangerschaft vorliegt was bei positivem Schwangerschaftstest anzunehmen ist, man in der Gebärmutter aber nichts sieht, ist natürlich immer auch eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter auszuschließen; z.B. eine Eileiterschwangerschaft. Jedoch bedarf es hierfür noch weiterer, klinischer Befunde, ehe man den Verdacht auf eine Eileiterschwangerschaft ausspricht. Als da wären: Verlauf des Hormons HCG, Schmierblutungen, freie Flüssigkeit im Bauch, Schmerzen. Darüber sollte man mit der Schwangeren offen sprechen. Es ist richtig: Eine Eileiterschwangerschaft kann, wenn sie nicht zeitig genug erkannt wird und bei der der Eileiter platzt, zu einer starken Blutung führen und deshalb kommt der rechtzeitigen Erkennung eine große Bedeutung bei. Aber: die Diagnose einer Eileiterschwangerschaft zu einem noch frühen Zeitpunkt erfordert sicher sehr viel klinische Erfahrung und ist nicht immer ganz einfach. Zum jeweiligen, individuellen Befund kann aber sicher nur der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin vor Ort etwas sagen. Wenn die Frau zwischenzeitlich Schmerzen oder Blutungen bekommt, sollte sie sicher kurzfristig einen Frauenarzt aufsuchen. VB
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