Mitglied inaktiv
Guten Tag Hr. Dr. Bluni ! Ich bin in der 36 SSW mit dem 2.Kind ss. In der ersten ss hatte ich Probleme mit Hämorriden, die ich dann unter der Geburt (spontan Geburt) ziemlich rausgepresst habe. Danach hatte ich lange Probleme damit. Nun ist es so, dass seit ich ss bin, die Teile wieder stark angeschwollen sind und sie bei jedem Stuhlgang (duch leichtes pressen) bluten. Mein Mann hat nun Bedenken, dass wenn es zur einer spontan Geburt kommt, mir die Teile platzen und ich womöglich viel Blut verlieren könnte. Wie sehen sie das ???? Könnte es bei einer spontan Geburt Komplikationen wegen den Hämorriden geben ??? Oder ist das unbedenklich ???? Zu was würden sie mir raten ??? Herzlichen Dank und einen schönen Tag Andrea
liebe Andrea, auch wenn es bei einer schwangeren Frau Hämorrhoiden gibt, wird dieses wohl in den allermeisten Fällen kein Hinderungsgrund für eine Spontangeburt sein. Dass sie gerade unter der Geburt einreißen und stärker bluten, ist sicher sehr selten der Fall. Bitte sprechen Sie sich aus diesem Grund zum weiteren Vorgehen mit Ihrem behandelnden Frauenarzt/ Frauenärztin und ggf. der Entbindungsklinik ab. 2.bedingt durch eine allgemeine Bindegewebsschwäche kommt es bekanntermaßen in der Schwangerschaft und im Wochenbett zu einer verstärken Bildung von Hämorrhoiden, mit mehr oder weniger starken Beschwerden. In den meisten Fällen reichen lokale Maßnahmen mit Salben, die juckreiz- und schmerzlindernd sind, aus. Diese sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Eine operative Behandlung ist nur selten erforderlich. Dennoch gibt es Ausnahmen, wenn diese zum Beispiel thrombosiert sind, kann sich die Notwendigkeit zur operativen Entfernung auch mal in der Schwangerschaft oder im Wochenbett ergeben. Hier ist dann der Chirurg derjenige, der die Indikation stellt. Ansonsten können Hämorrhoiden gut mit der Akupunktur beeinflusst werden. Am besten hier mal den behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin befragen. Was können Sie dazu beitragen, einer Hämorrhoidenbildung vorzubeugen oder Beschwerden zu lindern? Es sollte auf eine ballaststoffreiche Ernährung geachtet werden, die Verstopfungen verhindert: Mit ballaststoffreicher Ernährung sind zum Beispiel Vollkornprodukte, frisches (ungeschältes) Obst, rohes oder gedämpftes Gemüse und Salat gemeint. Wenn Sie den After mit schmerzlindernden Salben einreiben, die sie in der Apotheke rezeptfrei bekommen oder einfach ein Babyöl verwenden, können Beschwerden deutlich gelindert werden. Bei akuten Schmerzen setzen Sie sich 10 Minuten lang auf eine Eispackung (oder, wenn die gerade nicht greifbar ist kann auch eine Packung Tiefkühlkost in ein Tuch wickeln den gleichen Zweck erfüllen). Versuchen Sie, beim Toilettengang das Pressen zu vermeiden. Besser ist ein tiefes und bewusstes Durchatmen. Lassen Sie sich hierbei ausreichend Zeit. Beginnen Sie mit Übungen für den Beckenboden, denn mit einer kräftigen Beckenbodenmuskulatur fördern Sie den Blutrückfluss und beugen den Hämorrhoiden damit vor. Weitere Maßnahmen besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ärztin. VB
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