Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Guertelrose- (Herpes Zoster)

Frage: Guertelrose- (Herpes Zoster)

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Hallo Herr Dr. Bluni, ich bin total vezweifelt und hoffe Sie koennen mir weiterhelfen. Ich bin momentan in der 28SSW und 2T schwanger und vor ca 1 Monat war mein Grossvater an Guertelrose erkrankt. Ich mied sofort jeglichen Kontakt, habe aber Angst, dass das Virus ueber meine Eltern( die ihn weiter pflegten) sich auf mich uebertragen haben koennte.Weder ich noch meine Eltern hatten irgendwelche Symptome. Trotzdem beschloss mein Fa eine Analyse machen zu lassen die Positiv ausfiel. Antikoerper Ani-Varicela Zoster: IgG Positiv(2,28) und IgM undefiniert(1,04) negativ waere bei 1,10 Obwohl ich Windpocken als Kind hatte, habe ich unheimliche Angst, dass das dem Baby geschadet haben koennte und mein FA sagt nur, dass ich vielleicht die Guertelrose vor ein paar Jahren unbemerkt hatte!? Meine Fragen: Glauben Sie, dass ich das Virus jetzt waehrend der SS bekommen habe und kann man Guertelrose ohne jegliche Symptome bekommen? Wuerde es dem Baby schaden, obwohl ich doch schon Windpocken als Kind hatte? Ich bin waehrend der SS an gar nichts erkrankt und habe eigentlich immer ein sehr gutes Immunsystem gehabt. Was soll ich jetzt unternehmen? Vielen Dank, mit freundlichen Gruessen, jane


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Jane, 1. einer Übertragung über Dritte ist nicht möglich, wenn diese Personen nicht in irgendeiner Weise infiziert waren. 2. für die Schwangerschaft gilt folgendes: nach durchgemachter Infektion mit Windpocken besteht lebenslange Immunität und eine erneute Infektion mit Windpocken ist nicht mehr möglich. Auch wenn es viele Schwangere nicht wissen, besitzen ansonsten ca. 93-94% der schwangeren Frauen Antikörper und damit Schutz vor einer Erstinfektion mit Varizellen, dem Erreger der Windpocken. Theoretisch kann sie dann nur noch eine Gürtelrose bekommen. Dieses ist der gleiche Erreger (Varizellen). Von der geht nach bisherigen Erkenntnissen aber keine Gefahr für das Ungeborene aus. Aus dem Laborbefund sollte hier auch eindeutig hervorgehen, ob denn Immunität vorliegt oder nicht. Bitte sprechen Sie sich aus diesem Grund zum weiteren Vorgehen mit Ihrem behandelnden Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin ab. VB


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