Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

geplanter Kaiserschnitt?

Frage: geplanter Kaiserschnitt?

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Lieber Dr. Bluni, ich (31. Ssw) erwarte ein sehr großes und schweres Kind; es ist meine erste und aufgrund meines Alters (fast 39) sicher auch einzige Entbindung. Da unsere Nachbarn einen Sohn haben, der bei der Geburt einen Sauerstoffmangel erlitten hat und körperlich und geistig behindert ist, mache ich mir furchtbare Sorgen, etwas Ähnliches könnte bei mir auch passieren, zumal ich selbst sehr schlank und schmal gebaut bin. Was, wenn unser Kerlchen steckenbleibt?! Andererseits ist ein Kaiserschnitt ja auch nicht risikofrei... Ich bin ziemlich ratlos, was ich tun soll. Wann würde denn ein geplanter Kaiserschnitt angesetzt? Und müsste ich dann eine oder mehrere Lungenreifungsspritzen bekommen? Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass bei mir in der 22. Ssw Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert wurde, der zurzeit aber gut eingestellt ist. Ich weiß, dass ich das letztlich selbst entscheiden muss, wäre Ihnen für einen fachlichen Rat aber sehr dankbar!


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, Ihre Aengste sind sehr gut zuverstehen. Denn, gibt es bei der Frau in der Vorgeschichte schon ein oder mehrere Kinder über 4000 Gramm, oder zeigt sich im Verlauf einer Schwangerschaft,dass das Kind hinsichtlich des Gewichtes deutlich über der Norm liegt, für die Größe der Frau besonders schwer ist, die 4000 Gramm-Marke erreicht, oder gar überschritten wird, ist es in diesen Fällen sehr sinnvoll, ggf. via FA/FÄ mit der Frauenklinik rechtzeitig im Rahmen eines Geburtsplanungsgespräches (etwa ab der 36. SSW) über den Entbindungsmodus schon im Vorfeld zu sprechen, gerade, um zu vermeiden, dass es unter der Geburt zu Problemen kommt, die man dann mit einem primären Kaiserschnitt umgehen kann. Hier sollten dann die Risiken: primärer Kaiserschnitt gegen die spontane Geburt eines besonders schweren Kindes nach Kaiserschnitt abgewogen werden und die Fragen des Entbindungsmodus erörtert werden. VB


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