Mitglied inaktiv
Hallo, ich(40 Jahre)hatte im November 2005 in der 7. Woche und letzte Woche in der 11. Woche eine Fehlgeburt. Meine Werte waren in Ordung und meine Blutwerte Eisen usw auch. Habe auch schon seit einem halben Jahr Folio genommen. Dennoch war auch dieser Fötus wieder kleiner als sonst üblich in dieser Schwangerschaftswoche. Jetzt sagte mir meine FA, dass ich mir keine Sorgen wegen der Endometriose machen sollte, da ich sonst nicht zweimal so kurz hintereinander schwanger geworden wäre. Ich soll jetzt erstmal 2 Zyklen aussetzen, was auch wirklich Sinn macht. Sie sagte mir, dass Sie in ein paar Wochen ein Gelbkörperhormontest machen wolle. Kann ein Mangel dieses Hormons die Ursache gewesen sein, dass die Föten nicht gewachsen sind? Wann sollte man mit dieser Behandlung anfangen-Utrogest oder? Was gibt es noch für Möglichkeiten um das Risiko einer weiteren Fehlgeburt zu minimieren? Vielen Ddank im voraus für die Tipps.
liebe Minnie, 1. die häufigste Ursache für eine frühe Fehlgeburt sind genetische Störungen, dann folgen anatomische Ursachen, Infektionen und Medikamente . Auch können sowohl Gerinnungsstörungen als auch immunologische Ursachen eine Rolle spielen. Wenn sich Fehlgeburten häufen (mehr als drei mal hintereinander), sollte man eine weiterführende Diagnostik empfehlen und hierzu gehört neben der Untersuchung der Frau, der Genetik der Eltern ggf. auch die Suche nach den oben genannten Blutgerinnungsstörungen, die häufig unerkannt bleiben, aber dennoch in einer nicht unerheblichen Zahl die Ursache für wiederholte Fehlgeburten und Probleme in der Schwangerschaft sind. Prophylaktisch kann man nicht immer vorbeugen, da z.B. bei einer genetischen Ursache hier eine Art natürlicher Ausleseprozess abläuft. Es ist eben ein normaler Vorgang, daß mache Frauen erst ein oder zwei Fehlgeburten haben, bevor eine sich intakte Schwangerschaft entwickelt. 2. ein Gelbkörpermangel kann sicher vorliegen, ist aber meist nicht ursächlich für eine frühe Fehlgeburt und eine rein prophylaktische Gabe eines Gelbkörperhormons, in der Absicht, eine frühe Fehlgeburt zu verhindern, ist meist nicht indiziert. Auch, wenn es häufig so gehandhabt wird, gibt es für den Sinn dieses Vorgehens keine harten wissenschaftlich bewiesenen Daten ("evidence based"), die das rechtfertigen würden. Anders, wenn es Fehlgeburtsbestrebungen gibt, die auf einen Gelbkörpermangel hinweisen oder die Schwangerschaft durch eine Maßnahme der künstlichen Befruchtung zu Stande kam! 3.wichtig zu wissen ist sicherlich, dass ab dem 35. Lebensjahr das Risiko für schwangerschaftsspezifische Komplikationen, wozu auch Fehlgeburten gehören, deutlich ansteigt. VB
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