Mitglied inaktiv
Guten Tag, Herr Dr. Bluni und alle anderen, ich bin 25J, habe eine Tochter und befinde mich jetzt in der 32.SSW. Seit fast zwei Jahren habe ich ein sogenanntes Luftproblem, mein Doc meint, meine Bronchien würden immer wieder zusammenfallen sozusagen. Aus diesem Grund nehme ich immer wenn ich fast keine Luft mehr bekomme, Foradil. Es hilft super, in nicht mal einer Min ist alles wieder bestens. Nun ist es so, dass diese Anfälle immer nachts kommen, ich werde wach durch Husten und bekomme beim Husten immer kaum Luft. Wie sieht das jetzt aus, ich meine, es gibt Kinder, die durch Sauerstoffmangel bei der Geburt behindert sind, etc. Kann mir das durch meine Anfälle jetzt auch schon passieren?? Ich meine, wenn ich keine Luft bekomme, dann geht es doch meinem Kleinen auch so oder? Ich muss dazu sagen, so nen Anfall bekomm ich ca. ein Mal die Woche und ich krieg schon Luft, aber eben sehr schwer. Und jedesmal, nachdem ich Foradil genommen habe, fühl ich mich so schlecht, aus Angst, durch diesen Anfall ein behindertes Kind zu bekommen. Könnten Sie mir dazu bitte was sagen??? Vielen Dank. Claudia
liebe Claudia, natürlich ist es für den Verlauf der Schwangerschaft und das Wohlbefinden des Kindes sehr wichtig, dass die Frau optimal eingestellt ist und dieses sollte durch den Therapeuten vor Ort auch gewährleistet werden. Sofern die Frau gelgentlich nocht Luftnot hat, würde dieses nicht gleich mit Folgen verbunden sein. Aber, die Frau sollte hier schon mit ihrem behandelnden Arzt darüber sprechen. In der Schwangerschaft können bei Heuschnupfen die meisten Antihistaminika bedenkenlos angewandt werden, insbesondere inhalative Präparate, die Cromoglicinsäure enthalten. Diese Substanz wirkt überwiegend lokal und zeigt kein erhöhtes Risiko für teratogene Schäden. Neben den inhalativen Substanzen können Sie selbstverständlich auch Augen- oder Nasentropfen anwenden. Die Antihistaminika dürfen also zur Behandlung allergischer Erkrankungen, als Mittel gegen Schwangerschaftserbrechen und auch als Schlafmittel eingesetzt werden. Falls Kortikoide erforderlich sind, empfiehlt sich hier ebenfalls die inhalative Gabe wegen der wesentlich geringeren systemischen Wirkung. Die besten Erfahrungen liegen für Sprays vor, die Budesonid enthalten. Bei Orientierung an die Dosierungen kann man auch mit einer Langzeitmedikation keinen Schaden anrichten. Bei den Antihistaminika ist die Gabe von Terfenadin erst im 2.+3. Schwangerschaftsdrittel erlaubt, weil dann die Organbildung abgeschlossen ist. (Dr. E. Paulus, Universitäts-Frauenklinik Ulm). Nach Aussage von Dr.Paulus hat sich bei 200 Schwangeren mit Terfenadin keine eröhte Fehlbildungsrate gezeigt. Die sog. Betamimetika (z.B. Sultanol, Berotec, Bronchospasmin oder Bricanyl) sind ebenfalls gut erprobt. Sie lösen die Verkrampfung der Bronchialschleimhaut . Bei Asthma-Symptomen kann man auch Prednisolon geben, weil es nur zu 10-20% über die Plazenta auf den Feten übergeht. VB
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