Mitglied inaktiv
komme gerade vom Frauenarzt wir haben bis zum Ende der 12 SSW Sexverbot, weil der Arzt meint, jegliche Kontraktionen schaden dem Kind, hab ihm von der Verstopfung erzählt und die letzten 3 Tage Durchfall. Er sagt das ist ein schlechtes Zeichen, denn sobald der Darm in Bewegung ist, ist es die Gebärmutter auch..... Hab was pflanzliches zur Darmregulierung bekommen. Er hat mir allerdings damit wieder etwas Angst gemacht Habe auch einen Mutterpaß bekommen. Neues Bildchen mit dazu, Fruchtsack ist jetzt 11,8mm bei rechnerisch heute 6+0. Er sagt er stuft mich mal 2 Wochen zurück auf 4+6/5+0? ( kann ja nicht sein, da mein ES durch Clomi ausgelöst definitiv 9./10.3.06 war ) da er noch keinen Herzschalg sah aber genaueres wird er mir in 2 Wochen beim nächsten US Termin sagen können und er ist optimistisch und ich solls auch sein, würd alles sehr gut aussehen.... Jetzt meine Frage, letzte Woche in der Uni-Klinik, wo ich nebenbei auch im Wechsel mit ihm hingehe, wurd ich 1 Tag vorgestuft, statt 5+0 sagte die Ärztin wäre ich 5+1 weils so gut aussah, wäre also heute 6+0/6+1... bin da jetzt ein bisschen verwirrt. Was sagen Sie? Und gibt es da Probleme, wenn ich sowohl zu meinem Frauenarzt der mir auch den Mutterpaß ausgestellt hat, als auch weiterhin im Wechsel alle 2 Wochen in die Kinderwunschklinik gehe? Vielen Dank und ein schönes Wochenende
hallo, 1. generell ist auch in der Schwangerschaft Verkehr erlaubt, wenn kein Risiko vorliegt, der Verlauf glatt ist und die Frau beschwerdefrei ist. Treten Beschwerden auf oder kommt es zu einer Blutung auf, sollte der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin gefragt werden und dann sagen, ob das Paar vielleicht ein wenig zurückhaltend sein sollte für eine gewisse Zeit. In der Schwangerschaft kann die Frau bei/nach einem Orgasmus ein Zusammenziehen der Gebärmutter verspüren, das sicher intensiver ist, als sonst. Das liegt auch daran, dass die Gebärmutter hier empfindlicher reagiert, als ausserhalb der Schwangerschaft. 2. bei Verstopfung ist es wichtig und sinnvoll, sich überwiegend ballaststoffreich z.B. mit Leinsamen zu ernähren, ausreichend zu trinken 2-3 Liter am Tag und wenn die Weizenkleie oder Milchzucker nicht hilft, dann ist noch das Magnesium zu nennen, das in hoher Dosierung den Stuhl verdünnt und den Stuhlgang fördert. Wenn es gar nicht geht und zu starke Beschwerden macht, ist auch mal ein Mikroklistier erlaubt, das nach 5-20 Minuten den Darm zuverlässig und schonend entleert. Da diese Maßnahme aber auch mal unerwartet zu Wehen führen kann, sollte sie nur in Absprache mit dem Frauenarzt oder Frauenärztin vor Ort eingeleitet werden. 3. unabhängig von den Angaben der Schwangeren hinsichtlich des Datums der letzten Regel oder des vermeintlichen Termins der Befruchtung, berechnet immer noch der frühe Ultraschall das Schwangerschaftsalter und den Entbindungstermin am genauesten. Und so kommt es recht häufig vor, dass dadurch, dass er Zyklus etwas unregelmäßig war, der Eisprung früher oder später eintrat oder die Schwangerschaft einfach etwas jünger/älter ist, als erwartet und man deshalb in der frühen Schwangerschaft eine Korrektur des Schwangerschaftsalters vornehmen muss. Das kann dazu führen, dass sich im Ultraschall weniger oder mehr sieht, als man vielleicht erwarten würde. In den wohl meisten Fällen kann man hier aber bei gewissen Abweichungen beruhigen, auch wenn man manchmal erst noch eine zusätzliche Kontrolle per Ultraschall durchführen muss und ggf. das Schwangerschaftshormon HCG im Verlauf kontrollieren wird. Aus diesem Grund ist eine Terminkorrektur in der Frühschwangerschaft in den ersten 3-4 Monaten ein häufiger und nicht ungewöhnlicher Vorgang. Hiervon sind dann frühe Wachstumsminderungen / Retardierungen zu unterscheiden, die allerdings schon eine Bedeutung in dem Sinne haben, als dass Sie ein Hinweis auf ein Störung oder einen nicht regulären Verlauf sein könnten. 4. sicher macht es wenig Sinn, hier mehrere Einrichtung parallel zu konsultieren. AM besten, wenn die sich untereinander absprechen. VB