Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Frage zum Rhesusfaktor

Frage: Frage zum Rhesusfaktor

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Hallo! Ich habe eine Frage zum Thema Rhesusfaktor. Es ist mir nun schön öffters zu Ohren gekommen, das Rhesusfaktor negative Mütter (mit Rhesusfaktor positiven Vätern) eine Spritze wärend und nach der Schwangerschaft bekommen. Nun ist mir eines unklar, manche sagen man bekäme diese Spritzen erst ab der 2. Schwangerschaft, andere sagen man bekommt sie gleich bei der 1. Schwangerschaft! Wie verläuft sich das nun? Mfg Carolin


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Carolin, diese Vorsorgemaßnahmen werden schon mit der ersten Schwangerschaft getroffen: bei unterschiedlichen Rhesusfaktoren von Mutter und Vater kann das Kind rhesuspostiv sein und wenn die Mutter eben rhesusnegativ ist, kann bei einer entsprechenden Sensibilisierung des Immunsystems der Mutter (Blutaustaussch zwischen Kind und Mutter) es zur Bildung von Antikörpern kommen, die bei einer darauffolgenden Schwangerschaft mit rhesuspositivem Kind zur Zerstörung der Blutkörperchen mit schweren Krankheitsbildern des Kindes einhergehen können. Um dieses zu verhindern, erhalten rhesusnegative Schwangere in der Schwangerschaft (und zwar auch schon in der ersten), nach Fehlgeburt, nach Eileiterschwangerschaft, nach stärkeren Blutungen, nach Fruchtwasserpunktion oder ähnlichem und nach Geburt eines rhesuspositiven Kindes eine Spritze Anti-D, um eventuelle Antikörper abzufangen. Dieses ist nachzulesen in den Richtlinien; im Netz zu finden unter http://www.medical-text.de/abrechnungebm/richtlinien/mutter/richmu05.htm Ein weiterer Antikörper-Suchtest ist bei allen Schwangeren (Rh-positiven und Rh-negativen) in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche durchzuführen. Sind bei Rh-negativen Schwangeren keine Anti-D-Antikörper nachweisbar, so soll in der 28. bis 30. Schwangerschaftswoche eine Standarddosis (um 300 ug) anti-D-Immunglobulin injiziert werden, um möglichst bis zur Geburt eine Sensibilisierung der Schwangeren zu verhindern. Das Datum der vor der Geburt erfolgten Anti-D-Prophylaxe sollte im Mutterpass dokumentiert werden. VB


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hi Carolin, ich bin negativ und es ist richtig das man zwischen der24-28ssw eine spritz vom FA bekommt das man in der nächsten schwnagerschaft das kind nciht abstößt auch wenn dein freund negativ ist wirst du diese spritze bekommen als sicherheit die meisten bekommen die pritze im po ich habe sie jetzt schon 2 mal bekommen da ich 2 ss schon hatte es ist also ab der ers´ten ss erforderlich nach der ss bekommst du keine nur wenn du vor der 24ssw das kind durch einer fehlgeburt verlohren hast dann bekommst du die pritze danach so war das bei mir auch und für das kind ist das wähder schädlich noch sonstiges ich hoffe ich konnte dir helfen liebe grüße moni


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Vielen lieben Dank !!! Nu weiß ich bescheid!


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Hallo! Muss meine Vorrednerin etwas korrigieren. Prinzipiell richtig was sie geschrieben hat aber: Auch nach der geburt bekommst Du die Spritze, wenn das Baby positiv ist, ist es negativ brauchst Du die Spritze nicht. Man bekommt sie auch grundsätzlich nach: FG ( egal in welcher SS-Woche), Abbrüchen, Eileiter-SS und eben nach geburten. LG Susi


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Vielen herzlichen Dank für die Information!!!


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