Mitglied inaktiv
Kann Folsäuremangel genbedingt und somit vererbbar sein? Die Freundin meines Bruders war schwanger. Die Schwangerschaft musste im 5. Monat abgebrochen werden, da bei dem Kind ein offener Rücken aufgrund Folsäuremangel festgestellt wurde. Den beiden wurde gesagt, dass der Mangel bei beiden Eltern vorhanden ist und dies somit auch ans Kind übertragen wurde. Könnte es demzufolge sein, dass auch ich bereits genbedingt so einen Mangel habe? Kann man diesen Mangel über eine normale Blutuntersuchung feststellen? Und würde entsprechende Ernährung ausreichen, um diesen Mangel zu beheben?
hallo, es ist mir nicht bekannt, dass hier ein angeborener Mangel die Ursache sein. Eher kann es sein, dass bestimmte Fehlbildungen vererbt werden. Dabei kann den Neuralrohfehlbildungen ein Mangel an Folsäure zu Grunde liegen. Dieses lässt sich aber im Blut nicht eindeutig nachweisen. Folsäure ist schon bei Kinderwunsch bzw in der Schwangerschaft ratsam. Für alle Frauen ohne Risiko (Patientin mit Epilepsiemedikamenten, Kindern mit einer Spina bifida oder ähnlicher Fehlbildung) werden 0,4 mg/Tag empfohlen, ansonsten 5 mg. Wenn die Frau mehr nimmt, schadet das aber nicht. Es sollte dann zumindest bis Ende der ersten drei Monate eingenommen werden, da aber ein gewisser Folsäuremangel bestehtbleibt, kann die Schwangere die zusätzliche Folsäure auch darüber hinaus bedenkenlos einnehmen Neuere Untersuchungen stützen die Vermutung, daß eine gute Versorgung mit Folsäure in der Frühschwangerschaft das Risiko für Neuralrohrschäden, d. h. einen offenen Rücken des Kindes, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten und ähnliche Fehlbildungen mindert. Darüber hinaus ist es sinnvoll, bei familiärer Belastung hier durch einen Spezialisten im Ultraschall rechtzeitig nach einer solchen Fehlbildung schauen zu lassen. VB
Mitglied inaktiv
es gibt ja folsäure tabletten !! mit denen geht das nciht ?? lg
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