Sehr geehrte Frau Thies, ich befinde mich aktuell in der 8. SSW und esse durchschnittlich 1x pro Woche Fisch, wobei ich auf Thunfisch und andere stark quecksilberbelastete Sorten gänzlich verzichte. Bisher handelte es sich hauptsächlich um Lachs und Seelachs, wobei ich nicht besonders auf die Menge geachtet habe, in der Regel werden es 200-300g pro Woche gewesen sein. Gestern waren es allerdings ca. 400g Seelachsfilet, ich habe einfach nicht darüber nachgedacht und hatte diese Fischart als eher gering belastet im Kopf. So ganz gering ist der Quecksilbergehalt allerdings ja nicht, wie ich inzwischen gelesen habe und 400g liegen auch eher oberhalb der empfohlenen Verzehrsmenge pro Woche.  In den kommenden Monaten kann ich meinen Fischkonsum natürlich konsequent reduzieren oder ganz einstellen, so dass es über den Gesamtzeitraum der Schwangerschaft betrachtet bei einer insgesamt niedrigen Exposition bleibt. Was ich mich jedoch frage, ist, ob diese vermutlich recht hohe Quecksilberaufnahme von gestern in ihrer Einmaligkeit auch Folgen haben kann? Anders gefragt: Geht es um die Gesamtaufnahme während der ganzen Schwangerschaft, oder kann auch das einmalige Überschreiten der empfohlenen wöchentlichen Höchstmenge in dem Moment gefährlich sein, selbst wenn man danach gar keinen Fisch mehr essen würde?  Vielen Dank für Ihre Antwort! Deine Schwangerschaftswoche: 8