reni85
Hallo, ich bin in der 38 SSW. Vor ca. drei Wochen wurde ein Vaginalabstrich bei mir entnommen, um auf B Strepptokokken zu untersuchen. B Streptokokken waren wohl negativ. Jetzt hat mir meine Frauenärztin aber den Befund des Abstrichs unkommentiert in den Mutterpass gelegt. Hierdrauf ist vermerkt: 1. Escheria coli massenhaft -Zusätzlich wurde physiol. Standortflora nachgewiesen zu Keim 1: Extendend-Spectrum-Beta-Laktamase (ESBL), d.h. erweiterte Resistenz gegnüber Cephalosporinen der 3. bzw 4. Generation sowie Monobactamen. Da meine Frauenärztin nun im Urlaub ist bin ich zunächst ins Krankenhaus. Die haben mir Octenisept Vaginaltherapeutikum aufgeschrieben. Sie haben gesagt ich bekomme kein Antibiotikum, da sich schon Resistenzen gebildet haben. Jetzt hab ich das auch schon genommen. Hab aber das Gefühl ich bekomm immer mehr Ausfluss und Juckreiz an den Schamlippen. Ist der Keim sehr gefährlich für mein Baby? Was passiert wenn es sich bei der Geburt mit dem Keim ansteckt? Ich mach mir schon große Sorgen. Es könnte ja jederzeit mit der Geburt losgehen. Schon mal im voraus vielen Dank für die Antwort.
Hallo, wenn der Nachweis es aus der Scheide stammte, so ist es nach Information eines großen Laboratoriums, das ich hierzu vor einiger Zeit fragte, möglich, die von Ihnen angesprochenen lokalsanierenden Maßnahmen zu ergreifen. Denn alle anderen Maßnahmen sind meist oft nicht von längerer Dauer. Darüber hinaus müssen wir auch klar unterscheiden zwischen einer lokalen Besiedlung und einer manifesten Infektion kommt es im späteren Schwangerschaftsverlauf zu Frühgeburtsbestrebungen und dem Nachweis dieser Keime, dann ist es immer eine Einzelfallentscheidung, die Sie aber bitte mit einem Perinatalzentrum abstimmen. VB
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