Mitglied inaktiv
Huhu, bin ein wenig besorgt wegen meines ungeborenen Kindes. Schon vor 2 Wochen stand fest, dass meine Kleine recht gut im Futter ist. Sie wog in der 32.SSW ca. 2500 g. Mein Gyn hat daraufhin nochmal um einen Glukosetoleranztest gebeten, den ich auch umgehend gemacht hatte. Nüchtern 73, 1 Stunde nach Einnahme 147 2. Stunden nach Einnahme 138. Die Werte sind in der Norm, aber der zweite Wert dürfte ein wenig niedriger sein. Naja aber heute war ich wieder zur Vorsorge und nun schiesst die Kleinen noch mehr hinaus...nun in der 34.SSW liegt sie schon bei ca. 3200 g. Also ein ordentlicher Batzen, der rein rechnerisch eher der 37.SSW entspricht. Verrechnet haben wir uns aber nicht !! nun bin ich ein wenig besorgt..wo das noch hinführt....Ich habe fünf Kinder, die im Durchschnitt 3500 bei der Geburt wogen...und zwei knapp über 4 kg waren..jedoch im Vergleich längst nicht so schwer waren..wie die Kleine jetzt in der 34.SSw. Die Geburten waren auch nicht spassig mit den Zweien über knapp 4 kg. Ich hab ja noch 7 Wochen Zeit...da kann noch einiges kommen und die Frage ist..was könnte die Ursache sein ? Gibt es auch einen versteckten Zucker ? Mein FA sagte, dass der Glukosetoleranztest aussagefähig ist und okay war ? LG GABY
liebe Gaby, 1. nach den offiziellen Vorgaben " Diagnostik und Therapie des Gestationsdiabetes" liegt nach einer Belastung mit 75 Gramm Glucose ein Gestationsdiabetes in der Schwangerschaft (GDM) vor, wenn mindestens zwei der folgenden drei Grenzwerte erreicht oder überschritten werden (Werte aus dem kapillären Vollblut) nüchtern: größer/gleich 90 mg/dl nach 1 Std: größer/gleich 180 mg/dl nach 2 Std :größer/gleich 155 mg/dl Erreicht oder überschreitet nur ein Wert die oben angegebenen Grenzen, so liegt definitionsgemäß eine eingeschränkte Glucosetoleranz (IGT) vor, diese wird, bezogen auf die Behandlungsbedürftigkeit, wie ein diagnostizierter GDM gewertet. Sofern hier Zweifel bestehen, kann dieser Test nach einer gewissen Zeit vielleicht noch einmal durch einen Diabetologen durchgeführt werden. 2. Sicher können große Eltern schon mal ein insgesamt schwereres Kind bekommen, wie auch umgekehrt. Bei Kindern, die der Zeit deutlich voraus sind, wäre - wie schon erfolgt ein Schwangerschaftsdiabetes auszuschließen.Andere Ursachen wären eher wenig wahrscheinlich. 3. gibt es bei der Frau in der Vorgeschichte schon ein oder mehrere Kinder über 4000 Gramm, oder zeigt sich im Verlauf einer Schwangerschaft, dass das Kind hinsichtlich des Gewichtes deutlich über der Norm liegt, für die Größe der Frau besonders schwer ist, die 4000 Gramm-Marke erreicht, oder gar überschritten wird, ist es in diesen Fällen sehr sinnvoll, auch die Möglichkeit eines Schwangerschafts-Diabetes frühzeitig auszuschließen und ggf. via FA/FÄ mit der Frauenklinik rechtzeitig im Rahmen eines Geburtsplanungsgespräches (etwa ab der 36. SSW) über den Entbindungsmodus schon im Vorfeld zu sprechen, gerade, um zu vermeiden, dass es unter der Geburt zu Problemen kommt, die man dann mit einem primären Kaiserschnitt umgehen kann. Hier sollten dann die Risiken: primärer Kaiserschnitt gegen die spontane Geburt eines besonders schweren Kindes nach Kaiserschnitt abgewogen werden und die Fragen des Entbindungsmodus erörtert werden. VB
Mitglied inaktiv
Hallöchen, mach dich jetzt erst mal nicht verrückt.Denn es ist nicht die genaue gr.zahl,der Ultraschal schätzt nur in ca.wieviel gr. das Baby wiegt, von daher kann es auch mehr o.aber auch weniger sein.Das hat mir neulich meine FA gesagt und ich weiss es auch aus eigener Erfahrung bei meinen andren 3 Kinder. L.G Marion