Maiglocksimi
Sehr geehrter Herr Dr. Bluni, ich bin ziemlich verzweifelt. Ich bin 36 Jahre, mein Mann 38 Jahre alt, ich habe 2008 und 2011 zwei gesunde Jungen nach völlig komplikationslosen Schwangerschaften zur Welt gebracht. Jetzt haben mein Mann und ich den großen Wunsch verspürt, noch ein drittes Kind zu bekommen und damit begann eine ziemliche Odyssee. Ich hatte Ende März 2014 in der achten Woche eine Ausschabung bei Windei, Ende Juli 2014 eine Ausschabung in der 10. Woche, da das Herz aufgehört hatte zu schlagen, Ende August 2014 eine dritte Ausschabung, da Reste bei der vorangegangenen Ausschabung zurückblieben waren und dann jetzt Mitte Oktober 2014 in der achten Woche wieder ein Ausschabung bei nochmaligem Windei. Bei allen pathologischen Untersuchungen kam kein Ergebnis raus, da eine Untersuchung laut Pathologie nicht möglich war. Diagnostisch abgeklärt wurden die Fehlgeburten von endokrinologischer Seite aus, da ich eine Hashimoto-Thyreoditis habe, die aber euthyreot mit einem TSH von 2,8 laut Endokrinologe gut eingestellt wäre und auch schon bei den damaligen Schwangerschaften bestand. Außerdem war ich in einer speziellen Gerinnungsambulanz, in der sich auch in den Untersuchungen/Labor keine Auffälligkeiten zeigten. Die letzte Schwangerschaft hatte ich auch auf Anraten des Frauenarztes vorsorglich täglich ASS 100 genommen und Fragmin P forte gespritzt. Rheumatologisch bin ich auch auf den Kopf gestellt worden und auch da waren keine Auffälligkeiten im Labor zu erkennen. Wir würden gerne noch einen Versuch wagen. Jetzt habe ich zum einen sehr unterschiedliche Angaben erhalten wie lange ich warten sollte mit dem nächsten Versuch. Welchen Zeitraum braucht meine Gebärmutter, um sich nach vier Ausschabungen wieder zu erholen? Sollte ich Ihrer Meinung nach noch irgendeine Untersuchung im Vorfeld machen lassen? Ist eine humangenetische Untersuchung sinnvoll und notwendig, wenn mein Mann und ich schon zwei gesunde Kinder bekommen haben? Entschuldigen Sie den umfangreichen Text. Ich freue mich sehr über eine Antwort von Ihnen. Liebe Grüße und vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen.
Hallo, zwar kann es mit 38 Jahren etwas schwieriger sein, schwanger zu werden, andererseits kommt es auch immer mal vor, dass eine Frau nach einer oder mehreren Kindern auch mal 1-2 Fehlgeburten erleidet. Wenn es der gleiche Partner ist, werden wir Unter normalen Umständen nicht gleich eine Diagnostik veranlassen, jedoch muss hier auch nicht erst auf die dritte Fehlgeburt in Folge gewartet werden. Was dann an Untersuchungen empfohlen wird, finden Sie in den Quellen unseres Info-Textes zu diesem Thema In unserer Stichwortsuche Unter der Adresse http://www.rund-ums-baby.de/schwangerschaftsberatung/fehlgeburten-wiederholt.htm ausführlich beschrieben. in aller Regel werden wir nach früher Fehlgeburt keine Wartezeit empfehlen müssen. Liebe Grüße VB
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