Mitglied inaktiv
Hallo zusammen, ich bin 10+4 SSW und hab einige Fragen: 1. Wann sollte man den Arbeitgeber von der Schwangerschaft benachrichtigen? 2. Und ab der wievielten SSW beginnt man ein kleines Bäuchlein zu sehen? 3. Wann kann man die ersten Kindsbewegungen spüren? 4. Welche Schwangerschaftskurse sollten wann besucht werden? 5. Wann muss ich mir eine Geburtsklinik/Geburtshaus suchen? Muss ich mir eine separate Hebamme suchen oder wird mir die dann in der Geburtsklinik/ Geburtshaus angeboten? Vielen Dank für Eure Hilfe!!! Gruß Nico
liebe Nicolette, zunächst würde ich Sie bitten, die Anzahl der Fragen, die auf einmal gestellt werden, entweder zu begrenzen oder die Fragen jeweils einzeln ins Forum zu stellen. Dehalb hier meine Antwort auf Ihre ersten drei Fragen: 1. sofern der Frau die Schwangerschaft irgendwann durch den behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin bestätigt wird, sollte sie ihren Arbeitgeber informieren. Wann sie dieses letztlich macht, kann sie selbst entscheiden. Sofern sie aber in einem gefährdeten Bereich arbeitet, wäre es sinnvoll, dieses so früh, als möglich zu machen. 2. es gibt beim Bauchumfang keine Durchschnittswerte,die man dann auf alle Schwangeren übertragen könnte. Dieses ist eben immer von individuellen Gegebenheiten abhängig und auch das Wachstum des Bauches kann in Etappen verlaufen. Im Vordergrund steht hier immer die Frage: ist das Kind laut Ultraschall zeitgerecht entwickelt, ist die Fruchtwassermenge ausreichend oder erhöht?. Dieses sollte bei Verunsicherung mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin besprochen werden. Wenn schon ein Kind geboren wurde, kann der Bauchumfang in den folgenden Schwangerschaften schneller wachsen. 3. beim ersten Kind kann es häufig bis zum Verspüren der Kindsbewegungen schon mal bis zur 18.-20. SSW oder später dauern. Bei den Folgeschwangerschaften werden diese Kindsbewegungen dann häufig früher verspürt. Darüber hinaus haben die Kinder kein starres Schema, nach dem sie sich bei allen Schwangeren gleich häufig und intensiv bewegen. Dies kann individuell völlig variieren und an vielen Faktoren liegen. Sofern die Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt oder Frauenärztin immer unauffällig waren, ist der Schwangern zu empfehlen, bei kurzfristiger "Ruhe im Bauch", als auch bei zeitweilig verstärkter Aktivität nicht gleich beunruhigt zu sein. Wichtig zu wissen, ist sicher auch, dass reife Feten ein Drittel des Tages im Tiefschlaf verbringen und nur ein Zehntel des Tages wirklich wach sind! Auffällig wären zum Beispiel länger als 24 Stunden anhaltende, reduzierte Bewegungen. Ansonsten lässt sich aus dem Bewegungsmuster bei bisher unauffälligen Untersuchungen nicht gleich etwas Krankhaftes ableiten. VB