Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Bluni, ich muss sie schon wieder etwas fragen und zwar mach ich mir solche sorgen das unsere Tochter evtl zu früh geboren wird, lag auch schon für fast 2 Wochen im KKH aber irgendwie sagt da auch jeder etwas anderes. Möchte ihnen mal den Bericht vom KKH schreiben und evtl können sie mir etwas mehr raten bzw helfen ?!?! Also: Diagnose: Vorzeitige Wehentätigkeit in der rechnerisch 26 SSW, Vaginale B- STreptokokkeninfektion (hatte bei der Ankunft im KKH Wehen in 2 min Abständen) Therapie: i.v.-Tokolyse mit Partusisten, Lungenreifeinduktion mit 12mg Celestan, Lokaltherapie mit Fluomycin und Vagiflor im tägl. Wechsel, Labormonitoring und Abstrichentnahme, Sono- und CTG Kontrollen Verlauf: Aufnahme der Pat. mit vorz. Wehentätigkeit. Sonographisch zeigte sich ein unauffälliger zeitgerecht entwickelter Fetus bei normaler FW- Menge und unauffälliger Plazentastruktur. Sono Cervixlänge 19mm, kein Trichter. Unter der oben genannten Therapie sistierte die Wehentätigkeit (lag 8 Tage am Tropf). Abschlussbefund: Cervixlänge 16mm, CTG unauff., keine Wehen Empfehlung: Amoclav plus für 5 Tage, danach ggf Abstrichkontrolle und Pessareinlage, Mg Verla 3*2 Drg. So nun bin ich seit Do wieder zu hause, ich habe Zeitweise Wehen, die aber besser werden wenn ich liege, ausserdem drückt es im Bauch und teilweise drückt es nach unten und auf den Darm. Bin nun unsicher wegen der Cervixlänge, da sie vor 3 Wochen eben noch bei 3cm war und nun so kurz! Wie hoch ist denn nun die wahrscheinlichkeit das sie zu früh kommt?? Sollte ich die FÄ auf eine Haushaltshilfe ansprechen, da unser SOhn erst 14 MOnate alt ist?? Was genau macht eine Haushaltshilfe?? Was kann ich noch machen, damit sich der Cervix nicht noch mehr verkürzt?? Der Chefarzt in der Klinik meinte das ein Pessar totaler blödsinn wäre, da man es sich so vorstellen sollte, als wenn man einen Sack unten zubindet und oben Wasser nachfüllt, er würde dann trotz verschluss irgendwann platzen!! Kurz vor der Entlassung meinte die Ärztin aber das sie noch schnell einen Pessar legen wollten und dann wiederrum kam sie 1 std später und meinte das es wegen der B-Strptokokken doch nicht gehen würde und das dann mein FA zu entscheiden hätte?!?!?! War da schon etwas durcheinander!! Bringt denn ein Pessar nun was oder nicht?? Ich hoffe sie können mir da etwas helfen?? Lg und Danke
Hallo, Ihre persönliche Situation und die Prognose wird am besten die Klinik einschätzen können. Die Meinungen in der Fachwelt über den Sinn und die Effektivität eines solchen Cerclagepessars gehen sicher weit auseinander. Da die Indikationen für eine operative Cerclage (Verschluss des Muttermundes) mittlerweile sehr streng gestellt werden; man hier also im Gegensatz zu früheren Zeiten sehr zurückhaltend geworden ist, bleibt bei Situationen, in denen es zu einer Verkürzung des Gebärmutterhalses mit drohender Frühgeburtlichkeit kommt, noch die Option, hier einen sog. Cerclagepessar einzulegen. Es ist sicher so, dass dieser Ring in den heutigen Zeiten nicht mehr allzuviele Anhänger in der Fachwelt hat und diese insofern diesen Pessar nicht einhellig beherzigen, dennoch gibt es einige Vertreter, die diese Maßnahmen in gewissen Situationen empfehlen und auch fördern. Hier kann die Entscheidung von Arzt zu Arzt variieren. Das hängt dann auch mit der jeweiligen, individuellen Erfahrung zusammen. Wenn man in der Datenbank der Medizin sucht, findet man nicht viel (ich habe nach 30 Minuten ganze zwei Artikel von 1990-2000 gefunden) und in einer Übersichtsarbeit wird der Effekt eines solchen Pessars als postitiv und gute Alternative zur Cerclage angesehen. Hier ist dann immer eine Abwägung notwendig hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen, wie Fremdkörpergefühl und Ausfluss. Das Pro & Contra können Sie am besten mit der ortsansässigen Entbindungsklinik besprechen oder auch Ihrem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin. 2. es kann hier eine Indikation zur Verordnugn einr Haushaltshilfe gegebe nsein.Dieses entscheidet aber Ihr Arzt. VB
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