Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Bluthochdruck

Frage: Bluthochdruck

Mitglied inaktiv

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Hallo, Ich bin in der 26 SSW. Bei mir wurde mit 12 Jahren Bluthochdruck festgestellt. Ich war damals mehrmals im Krankenhaus, aber es wurde keine Ursache gefunden. Seitdem nehme ich Betablocker (Bisoprolol Sandoz 5mg), aber nur eine halbe Tablette am Tag. Ich habe das meine FA auch gleich gesagt gehabt und die Packungsbeilage mitgenommen. Er meinte, es sei kein Problem: weiternehmen. Dachte eigentlich auch, das Bluthochdruck nur ein Problem in der Schwangerschaft sei, wenn er erst während der SS ansteigt. Nun habe ich in einer Zeitung gelesen, daß man mit chronischen Krankenheiten, wie z.B. Bluthochdruck zu den "Risikomamas" gehört, die spezieller überwacht werden müssen, also auch öfter zur Vorsorge müssen. Außerdem daß es meist zum Beschäftigungsverbot am Ende der SS kommt, sowie meist ein Kaiserschitt gemacht werden muß. Davon hat mein FA aber noch nichts erwähnt... Mit geht es ja bis jetzt auch wirklich gut *klopfaufholz* und mein Blutdruck ist i.O., aber ich finde es doch eigenartig, daß mein FA das so auf die leichte Schulter nimmt. Sollte ich meinen Hausarzt einmal aufsuchen, den FA wechseln oder mache ich mir umsonst Sorgen? Vielen Dank Mimi


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, es ist richtig, dass ein hoher Blutdruck in der Schwangerschaft ein Risiko darstellt und dass dieses einer besonderen Aufmerksamkeit bedarf. Aber, es ist nicht so, dass hier bestimmte Dinge häufiger gemacht werden müssten, ein Beschäftigungsverbot ohne Grund ausgesprochen werden muss oder gar prophylaktisch ein Kaiserschnitt der Entbindungsmodus sein muss. iebe Katrin, bei einem hohen Blutdruck in der Schwangerschaft ist immer zu unterscheiden zwischen dem, der schon vor der Schwangerschaft besteht und behandelt werden muss und ein zu hoher Blutdruck,der erst mit der Schwangerschaft entsteht. Zunächst mal ist ein Druck von 140/90 nur als grenzwertig zu anzusehen und dieses muss auch immer im Gesamtzusammenhang beurteilt werden. Hier ist häufig schon ausreichende Ruhe die beste Therapie. Da ein zu hoher Blutdruck in der Schwangerschaft erhebliche Risiken für Mutter und Kind mit sich bringt, ist eine gute Überwachung und eventuelle Therapie notwendig und hier gibt es mittlerweile auch relativ klare Vorgaben hinsichtlich des Vorgehens in der Diagnostik und Therapie. Es ist sehr wichtig, den Blutdruck richtig eingestellt zu lassen und sich zunächst beim behandelnden Frauenarzt/ärztin darüber zu informieren, was die Frau vorsorglich machen kann (Gewichtskontrolle, Magnesium, Ruhe) und was Warnhinweise sind. Sofern notwendig, sollte eine Therapie fortgesetzt werden. Für den Wirkstoff Metoprolol als Betablocker liegen umfangreiche Erfahrungen vor und es hat sich in umfangreichen, kontrollierten Untersuchungen als sicher erwiesen, auch wenn es gewisse Hinweise im Beipackzettel gibt. Zur Vermeidung von perinatalen Komplikationen sollte die Therapie ca 48-72 Std vor der Geburt abgesetzt werden. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo! Mach Dich mal nicht verrückt. Bei mir wurde 2000 eine Aortenklappeninsuffizienz UND Bluthochdruck festgestellt. Seitdem nehme ich auch Betablocker ( Belok Zok, 1 Tbl. am Tag). Ich war zwar als Risiko-SS eingestuft, aber vordergründig wegen der herzsache und mehrerer FG´en. Vorsorgeuntersuchungen hatte ich wie alle anderen auch, konnte aber auch immer kommen, wenn ich das Gefühl hatte, es könnte etwas nicht stimmen. Habe auch inn der SS den Betablocker weitergenommen, da aber dann nur noch 1/2 pro Tag, weil der Blutdruck erstaunlicherweise runterging :o) Hatte auch eine ganz normale, problemlose spontane Geburt 2 Tage vor ET ( Jan. 2003). Es stand zwar auch KS im Raum, aber nur wegen der Herzklappe. Mein Kardiologe hat dann aber grünes Licht gegeben. Lass Dich nochmal richtig durchchecken, am besten beim Kardiologen und wenn der keine Bedenken gegen eine Spontangeburt hat, dann ist alles im grünen bereich. LG Susi


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