Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Bluni, Sie haben mir schon bei meiner letzten Schwangerschaft viele nützliche Ratschläge gegeben und ich hoffe wieder einmal auf sie. Wir erwarten nämlich ein Geschwisterchen für unseren 11 Monate alten Sohn :-) Ich bin noch ziemlich am Anfang und gerade deshalb mache ich mir Sorgen, da wir seit 5 Wochen eine Baustelle im Haus haben. Wir erweitern unsere Wohnung. Im Moment ist das noch so, dass wir durch die alten Fenster vom Rohbau abgeschlossen sind und (fast) nur draussen der Staub ist. Es wird aber bald so sein, dass die Fenster eingebaut werden und in die alte Wohnung durchgebrochen wird. Dann kommt das Verputzen, der E- Strich usw. Das macht mir viel Angst. Ich arbeite zwar nicht mit, putze höchstens nach, aber den Dämpfen und Gerüchen komme ich kaum aus. Zudem kommt, dass wir nicht immer so gut durchlüften können, da unsere Nachbarn ziemlich schlimm einheizen und dies alles in unsere Wohnung zöge. Nun wollte ich gerne wissen, ob es ok ist, wenn ich mich, so gut es geht, vom Geschehen fernhalte, mit meinem Sohn öfters mal stundenweise wegfahre und beim Putzen in schlimmerem Staub eine Maske trage. Direkt vorübergehend ausziehen kann ich nicht, da meine Eltern zu weit wegwohnen. Vielen lieben Dank!
Hallo, sofern es sich nicht um intensive lösungsmittelhaltige Ausdünstungen handeln sollte, geht von einer derartigen Situation meist keine Gefährdung für das Ungeborene aus. Dieses kann aber für Ihre persönliche Sitation nur jemand vor Ort entscheiden, der die Art der "Dämpfe" und die mögliche Aufnahme durch Sie einschätzen kann! VB