Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Bluni! Ich habe ein großes Problem. Bin in der 16. SSW und habe seit 2-3 Wochen mit Herzstolpern zu kämpfen. Waren erst sehr viele Stolperer pro Stunde, wurden dann aber nach ein paar Tagen wieder weniger. Meine Fä habe ih dazu befragt, die meinte ich soll erstmal abwarten. Soweit so gut, wie gesagt das Stolpern hat sich ja auch reduziert und ich konnte eigentlich ganz gut damit leben. Seit 3 Tagen leide ich aber plötzlich unter Atemnot. D.h. ich kann ganz normal Atmen, habe aber alle paar Minuten mal das Gefühl tief durchatmen zu müssen, was dann aber nicht klappt. Es kommt wie zu einem Stop, als wenn ich die Lunge nihct voll ausnutzen könnte. Meist klappt es dann erst nach mehreren Anläufen, oder Gähnen, mal tief durchzuatmen. Ist tierisch unangenehm und ich bekomme dann auch leicht ein Gefühl der Panik. War getern bei meinem Internisten, der hängte mir ein Langzeit EKG an (Ruhe-EKG war unauffällig). Zur Atmung meinte er das wäre ein muskuläres Problem, die Lunge wäre (nach Abhören) frei. Es könnte davon kommen, daß ich schon seit 4 Wochen fest liege (wegen Wehen und drohender Fehlgeburt)Er meinte auch so lange die normale Atmung funktioniert und das Problem nur beim tiefen Durchatmen liegt, bestünde für mein Kind keine Gefahr. Mit meiner FÄ will er sich nach dem Befund des LZ-EKG kurzschließen um mir evtl. einen Betablocker zu verordnen. Meine Frage an Sie ist nun: Kann das ganze meinem Kind wirklich nicht schaden, solange die normal Atmung funktioniert. Kommt es da zu keinem Sauerstoffmangel, wenn ich nicht regelmäßig tief durchatme ? Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort und entschuldige mich für den megalangen Text. Melanie
hallo, sofern das Herzstolpern keine kreislaufwirksame Reaktion hervorruft und der Internist das "Atemproblem" als unbedenklich einstuft, ist wohl davon auszugehen, dass sich dieses nicht negativ auf das Ungeborene auswirkt. VB