Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Amniozentese-ja oder nein

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Frage: Amniozentese-ja oder nein

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Hallo Dr.Bluni, war am 23.07.04 beim Ersttrimesterscreening (13+1 SSW).Die Nackenfalte wurde dreimal gemessen und war 1,3 mm. Beim Blut war ein Wert außerhalb des Normbereiches. Bin 25 Jahre alt und mein Risiko ist laut FÄ trotzdem sehr gering für ein Kind mit Down-Syndrom. Sie bietet mir trotzdem eine Fruchtwasseunters. an, was aber nicht unbedingt aus med.Gründen notwendig ist. Soll ich sie trotzdem machen lassen ??? Bedeutet ein erhöhter Wert daß mein Kind vielleicht ein Down-Syndrom hat ? Oder ist eher die Messung der Nackenfalte relevant ? Liebe Grüße Karin 13+6 SSW


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Karin, hier sollte aus der Kombination der Nackentransparenzmessung und der Biochemie schon eine klare Risikobeurteilung hervorgehen. Sofern das Risiko größer als 1:300 wäre, sollte man der Frau zu einer weiterführenden Diagnostik raten. Ob sie eine solche auch bei einem weit geringeren Risiko durchführen lässt, kann nur sie entscheiden. Folgendes sollte nicht vergessen werden: Die Entdeckungsrate für das Down-Syndrom ist abhängig von der Anzahl der einbezogenen Faktoren und von der Sorgfalt, mit der die Untersuchung durchgeführt wird: Für das Alter der Mutter allein 30-50% Alter und o.g. Laborwerte 60% Alter plus Nackentransparenz 80% Alter plus o.g. Laborwerte + Nackentransparenz 90% Dieses setzt voraus, dass es sich bei dem Untersucher/Untersucherin um einen entsprechend der Vorgaben der Fetal Medicine foundation in London zugelassenen und qualifizierten Arzt handelt. Diese(r) kann dann unter Kenntnis der Werte (Alter der Mutter, Hintergrundrisiko, Nackentransparenz bei bekannter Scheitel-Steiß-Länge und eventuell der o.g. biochemischem Parameter) mittels einer speziellen Software das individuelle Risiko berechnen. Die hohe Zuverlässigkeit dieser Methode hängt also ganz wesentlich von der Qualifikation und Erfahrung des Untersuchers, sowie des Ultraschallgerätes ab. Diese Voraussetzungen erfüllen deshalb vor allem Ärzte für Pränataldiagnostik in den dafür spezialisierten Zentren. Bitte nicht vergessen: Der sichere Ausschluss von Chromosomenstörungen ist nur durch eine Chorionzottenbiopsie oder Fruchtwasserpunktion möglich. VB


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