Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Bluni, ich habe 3 konkreten Fragen: 1. am 14-ten Zyklustag habe ich meinen Eisprung und wir planen ein Baby. Am 16-ten gehe ich zur Krebsvorsorge. Die Frage: können die Spermien das Ergebnis "verfälschen"? 2. Sollte es zur Schwangerschaft kommen, hat dieser Abstrich eine negative Beeinflussung z.B. auf Muttermundverschluss? Oder ist die Untersuchung völlig harmlos? 3. Die Diskussion, die hier im Forum öfters war: Krebsvorsorge nach 6 Monate oder 1-nem Jahr? Ich mach die 1x pro Jahr, hatte bis jetzt immer Ergebnis PapI. Was kann sich in einem Jahr wirklich verändern? Ich versuche nicht panisch zu sein, aber habe immer Angst vor dieser Untersuchung-gehe aber trotzdem regelmäßig hin. Aber zur Entspannung versuche ich mir immer wieder einzureden, dass in einem Jahr keine dramatische Veränderungen passieren können, vor allem nicht wenn immer PapI hatte. Aufgrund häufiger Zwischenblutunguen mache ich mir einbissen Sorge(wahrscheinlich hormonell bedingt unter Stress). Wie sind Ihre Erfahrungen zur diesem Thema? Herzlichen Dank Emi
liebe Emi, Frage 1+2 können mit einem eindeutigen Nein beantwortet werden. Für sicher die allermeisten Frauen reicht ein einjähriges Intervall für die Früherkennungsuntersuchung mit Abstrichkontrolle aus. Eine häufigere Kontrolle des Abstriches, sofern keine Besonderheit vorliegt, bringt überhaupt keinen Zugewinn. Wenn dieses auch nach wie vor gängige Praxis ist ("viel ist viel gut"), gibt es für den medizinischen Nährwert eines solchen Vorgehens keine wissenschaftliche Begründung. VB