Mitglied inaktiv
Guten Morgen Herr Dr. Bluni, ich habe eine Frage zu meiner 2. Entbindung. Ich bin jetzt Anfang der 35. Woche und mein 2. Sohn liegt schon seit 5 Wochen falsch herum. Er hat sich in genau der gleichen Woche wie mein 1. Sohn mit seinem kleinen Hintern auf den Ausgang gesetzt und bisher macht er auch keine Anstalten sich umzudrehen. Die Füße hat er wie ein Taschenmesser ins Gesicht geklappt. Ich befürchte nun, dass auch er per KS geholt werden muss (zumal er von der Entwicklung wohl etwas schwerer und größer als der 1. zu sein scheint). Kann es sein, dass es mit meinem Becken irgendewie zusammenhängt? Das beide Kinder eine BEL sind, ist doch eher ungewöhnlich. Wieviel früher werden die Babys geholt, wenn Sie völlig normal entwickelt sind? Der erste wurde 10 Tage früher geholt. Ist das noch so? Danke für Ihre Antwort. Sandra
liebe Sandra, ja, das kann sehr wohl mit der ANatomie des mütterlichen Beckens zusammenhängen. In Deutschland ist es so üblich, dass man in den meisten Fällen einen geplanten Kaiserschnitt in der abgeschlossenen 38. SSW, wenn die Kinder reif genug sind und wenn noch keine Wehen da sind, durchführt. Wartet man bis zur 40. SSW und es stellen sich Wehen oder ein Blasensprung ein (häufig dann nachts) dann ist das Ganze mit mehr Komplikationen verbunden und für die Schwangere viel unangenehmer, was man doch verhindern möchte. VB
Mitglied inaktiv
Hallo Sandra, habe auch zwei KS hinter mir, wollte also gern auch was dazu sagen, wenn Du magst. Kinder können auch in Taschenmesser-Stellung spontan geboren werden. Ein paar Tage vor mir hat meine Beleghebamme genau so eine Geburt betreut: Das Baby kommt dann mit dem Po voran heraus. Klingt schwierig, war aber wohl zeitlich eine fast normale Geburt. Klar steigt bei BEL die KS-Gefahr, weil viele Kliniken hier lieber die einfachere und kürzere Variante wählen. Bei einem geplanten Kaiserschnitt holt man das Kind optimalerweise etwa 7 Tage vor dem ET. Viele holen die Kinder früher, was aber nicht gut ist. Auch bei reifen und schweren Kindern sind starke Anpassungsstörungen hier häufig, im Einzelfall sogar bis hin zur Inkubator-Betreuung am Anfang. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen: Meine Tochter wurde ungeplant unter der Geburt per KS geholt (Kopf-Becken-Missverhältnis, sie wog knapp 4000 g). Weil durch die Geburtswehen ein Hormon frei wird, dass das Fruchtwasser aus der Lunge treibt, sind solche Babies oft die fittesten. Meine Tochter hatte einen super Apgar-Wert und war quietschfidel. Mein Sohn war ein geplanter KS wegen Querlage und geschätztem Geburtsgewicht von 4500 g (was auch stimmte). Der KS wurde elf Tage vor dem ET gemacht. Obwohl mein Sohn reif, propper und fit war im Mutterleib, hat ihn dieser Kaiserschnitt regelrecht umgehauen: Er war bleich, schwach, weinte kaum und brauchte eine Woche, um sich davon zu erholen. Er versank zwischen den Mahlzeiten in einen Dauerschlaf, aus dem er nicht einmal aufwachte, als er vom Arzt untersucht wurde oder der frühe Hüftultraschall gemacht wurde, den viele Kliniken heute bei der U 2 einige Tage nach der Geburt anbieten. Normalerweise löst man heute in modernen Kliniken bei geplantem KS ein paar künstliche Wehen aus, damit das entsprechende Hormon die Lunge frei macht. Da vor mir aber eine OP ausgefallen war, so dass ich früher dran kam, war dafür keine Zeit mehr, was meine Hebi sehr bedauerte. Langer Rede kurzer Sinn: Sprich mit Deiner Entbindungsklinik mal über eine spontane Geburt bei BEL. Sollte wirklich ein KS nötig sein, bestehe auf einem Termin möglichst nach am ET. Und frage, ob es üblich ist, vorher ein paar Wehen auszulösen. Grüßle, Mimi
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