decembermom
Sehr geehrter Herr Professor Hackelöer, Seit der 17. SSW wächst unser Kind an der 5. perzentile mit ca. einer Woche Rückstand. Nun waren wir heute bei 32+5 SSW wieder bei der Kontrolle und das Kind hat innerhalb von 7 Tagen nicht zugenommen. Doppler waren in Ordnung. Leider fanden die Untersuchungen auch nicht bei dem gleichen Arzt statt auf Grund von schlechter Organisation in der Praxis. Das finde ich ungünstig, habe das auch mehrfach kommuniziert, aber darauf wurde nie eingegangen oder sich bemüht, dass ich immer von der gleichen Ärztin angeschaut werde zwecks Vergleichbarkeit. Ich habe heute lediglich eine Überweisung zur Risikosprechstunde erhalten in der nächstgelegenen Uni Klinik. Dort erreiche ich telefonisch niemanden. Probiere seit drei Stunden. Was würden Sie mir aus Ihrer Erfahrung raten? wäre eine stationäre Überwachung nicht sicherer? Herzlichen Dank
Hallo decembermom, Messungen in dieser Schwangerschaftszeit mit Abständen unter 2-3 Wochen sind mit einem hohen Messfehler (-30%) behaftet und haben keine Aussage-mit unterschiedlichen Untersuchern noch mehr.Kinder wachsen nicht,wie das Gras!Also kann man daraus überhaupt keine Schlüsse ziehen. Sie müssen darauf bestehen,daß der/die untersuchende Arzt/Ärztin sie genau berät! Sie müssen keine Angst haben,da die Doppleruntersuchung unauffällig war.Sie werden sicher demnächst einen Termin in der Risikosprechstunde bekommen.Keine Hektik,das klappt schon noch. Alles Gute Prof. Hackelöer
decembermom
Herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Durch Nachdruck habe ich sofort ein Termin in der Uni Klinik erhalten. Wir waren gestern dort. Es wurde ebenfalls der Verdacht auf eine FGR gestellt, Gewicht bei 1566 g 32+6 SSW, alle Werte symmetrisch zu klein. Es wurde auch gedopplert: Nabelschnur Arterie PI 1,19 Ri 0,69. der Arzt sagte, das sei noch ok, von den perzentile aber schon recht hoch 78%,74%). Die anderen Doppler (Hirn und ductus ven.) normal. wie kann ich den Doppler Befund der A. Umbilicalis einordnen? ist eine Kontrolle in 14 Tagen wirklich ausreichend so wie in der Klinik vorgeschlagen? Oder besser in kürzeren Abständen? Ich mache zudem Sorgen, dass bei unserer Tochter eine Gen Störung Grund für das geringe Wachstum sein könnte. Es zeigte sich seit der 17. SSW, das sie immer 1 Woche vom Wachstum zurücklag. Der Nipt war unauffällig und auch der organschall in der 25. SSW durch einen Spezialisten. könnte unsere Tochter beispielsweise ein Turner Syndrom haben? Das wurde beim Nipt nicht mitbestimmt und leider liest man im Netz, dass diese Kinder oft ein mangelendes Wachstum im Mutterleib haben. die Geschwister waren alle größer jedoch auch keine riesigen Kinder, alle bei Geburt am Termin um die 3000-3100 g. Mein Mann und ich sind auch eher klein (1,53, 1,78). nochmals herzlichen Dank für Ihre Zeit, Mühe und Engagement
tascha29
Hallo liebe Decembermom, nun hast du hier keine weitere Antwort mehr bekommen, bist aber dafür an der Uniklink gleich drangekommen. Leider muss man oft ganz genau sagen, was mituntersucht werden soll. Oder es wird vom Arzt entschieden. Seltsam, dass Turner z.B. nicht automatisch mit untersucht wird. Organisch ist alles gut. Das ist schon sehr erleichternd. Nun informierst du dich weiter wegen dem Wachstum. Die Ärzte achten jetzt auf euch und haben dir einen weiteren Kontrolltermin gegeben. Welchen Vorteil hätte für dich eine Kontrolle in kürzeren Abständen? Was könnte man überhaupt machen? Du hattest sogar eine stationäre Überwachung gedacht. Was mit größeren Geschwistern gar nicht so einfach wäre. Das mit der Größe der Geschwister und euch Eltern leuchtet ein. Waren deine anderen Kinder in der Schwangerschaft im Wachstum unauffällig? Ich hoffe, du bbehältst gute Nerven und bekommst gute Betreuung in den letzten Wochen! 🙏 Die gleiche Ärztin haben, das tut einfach gut. Vielleicht kommt da nochmal Kontinuität rein. Alles Gute für dich und das Kleine und euch alle zusammen! ❤️
Hallo decembermom, 1. der PI der A.umbilikalis ist okay und solange Hirnwerte und Ductus Venosus unauffällig sind,besteht auch keine Gefahr für Ihr Kind 2.von der Größe des Kindes auf ein Turnersyndrom zu schließen ist nur spekulativ und nützt nicht,da eine weitere genetische Ablärung z.B. durch Amniozentese nur Risiken mitsichbringt und keinen Einfluß auf die weitere Betreuung hätte.Außerdem kann das Kind auf Sie herauskommen und vollkommen unauffällig sein. 3.Warten Sie in Ruhe die weiteren Wachstums-/Dopplerkontrollen ab. Alles Gute Prof. Hackelöer
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