Frage im Expertenforum Medikamente in der Schwangerschaft an Dr. med. Wolfgang Paulus:

Venlafaxin und Vomex in der Frühschwangerschaft

Frage: Venlafaxin und Vomex in der Frühschwangerschaft

Mona333

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Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, auch wenn ich mich erst sehr am Anfang meiner Schwangerschaft befinde (7. Woche) leider ich unter extrem starker Übelkeit. Ich muss mich mehrmals täglich übergeben und die Übelkeit hält meist 24 Stunden an. Nausema, Globoli, Tee, Ingwer, kleine Mahlzeiten, etc. habe ich natürlich bereits alles versucht. Ich bin seit 10 Tagen nicht mehr vor die Tür (außer zum Arzt) und total am Ende. Der nächste Termin bei der Frauenärztin ist jedoch erst Montag. Denken Sie, dass es okay wäre, wenn ich Vomex Zäpfchen probieren würde? Ich halte es einfach kaum noch aus... Vomex in der Schwangerschaft soll ja eigentlich okay sein, aber bestehen nicht Wechselwirkungen mit Venlafaxin? Ich bedanke mich bereits im Vorfeld für Ihre Rückmeldung und wünsche einen guten Start ins Wochenende. Beste Grüße M.


Dr. Wolfgang Paulus

Dr. Wolfgang Paulus

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Übelkeit und Erbrechen treten häufig als Schwangerschaftskomplikation im ersten und frühen zweiten Schwangerschaftsdrittel auf. Die älteren Antiemetika Meclozin, Dimenhydrinat (z. B. Vomex), Metoclopramid und Diphenhydramin ergaben keine Hinweise auf eine Fruchtschädigung, weshalb ihr Einsatz in der Frühschwangerschaft akzeptabel erscheint. Auch Vitamin B 6 hat sich als hilfreich erwiesen. Seit einigen Monaten ist ein Medikament gegen Schwangerschaftsübelkeit offiziell zugelassen, dass die altbekannten Wirkstoffe Doxylamin und Pyridoxin enthält (Handelsname CARIBAN). Eine Kombination mit Venlafaxin wäre durchaus vertretbar.


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