Sandyleinn
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, Ich bin seit vielen Jahren in Therapie (komplexe Thematik mit starken Depressionen) und nehme aufgrund einer akuten Verschlechterung meines Zustandes nach einer traumatischen Geburt meines zweiten Kindes (und 4 Wochen Krankenhausaufenthalt für den Kleinen) nun wieder Sertralin 100mg. Es hilft mir sehr und mir geht es nun deutlich besser. Ich stille voll. Mein Kleiner „drückt“ in letzter Zeit sehr häufig und hat Probleme mit pupsen und Stuhlgang, er schreit nicht aber er drückt oft sehr sehr angestrengt. Da ich selber seit dem Sertralin etwas Probleme mit dem Stuhlgang habe, frag ich mich ob es daran liegen kann? Sind 100 mg wirklich vertretbar in der Stillzeit? Ich möchte ihm auf keinen Fall schaden. Vielen Dank und viele Grüße, Sandy
Die Probleme des Verdauungstraktes bei Ihrem Kind dürften eher durch die Eisentropfen entstehen. Unter den Serotonin-Reuptake-Hemmern liegen insbesondere Angaben zu Sertralin in der Stillzeit vor. Eine Untersuchung von 4 Säuglingen vor und 9 Wochen nach Beginn einer mütterlichen Sertralin-Therapie (maternale Dosis: 50 mg/d bzw. 100 mg/d) ergab keine Auffälligkeiten (Epperson 1997). In mehreren Studien mit insgesamt 70 Mutter-Kind-Paaren fanden sich bei den Säuglingen sehr niedrige Serumkonzentrationen für Sertralin und seine Metaboliten (Stowe at al 1997, 2003; Mammen et al 1997, Kristensen et al 1998, Dodd et al 2000, Hendrick et al 2001, Wisner et al 2006). Eine Metaanalyse zu 167 Mutter-Kind-Paaren zeigte, dass die Serumspiegel von Sertralin bzw. Desmethylsertralin bei der Mehrheit der gestillten Kinder unter der Nachweisgrenze lagen (Peinheiro et al 2015).
Sandyleinn
Vllt sollte ich noch erwähnen dass der Kleine knapp 4 (korrigiert 2 1/2) monate alt ist und seit Geburt Eisentropfen bekommt…
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