Mitglied inaktiv
Hallo Dr. med. Paulus, ich habe seit Wochen verschiedene Salben "in Arbeit", da ich im Gesicht (auf den Nasenflügeln und eine 50-Cent große Fläche auf der Wange) eine bakt. Infektion und eine Dermatitis habe, lt. Hautärztin. Tabletten darf ich wegen dem Stillen meiner 4 Monate alten Tochter nicht nehmen, deswegen der Umweg mit vielen Salben. In den Packungsbeilagen der Salben steht immer, dass man die Salben nicht während der Stillzeit benutzen soll. Meine Ärztin meint aber, dass die Konzentration im Blut und in der Muttermilch wohl so gering ist, dass es nicht nachzuweisen wäre. Ich habe trotzdem Angst, dass meine Tochter einen Schaden davon tragen könnte, ich glaube meine Ärztin hält mich schon für hysterisch, ich bin hin- und hergerissen. Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen, hier die Salben: Fucidine insg. 14 Tage (abgesetzt) Alfason Cresa insg. 8 Tage (abgesetzt) eine gemischte Salbe aus der Apotheke mit Chlortetracyclin 0,25 insg. ca 10 Tage und jetzt bei Bedarf Refrobacin insg. 6 Tage (abgesetzt) Metrocreme seit gestern bis auf unbestimmte Zeit ...bisher hat auch nichts wirklich geholfen! Ich verzweifle jetzt, immerhin ist es mitten im Gesicht und sieht nicht nur furchtbar aus, sondern juckt und brennt auch. Kann ich die Metrocreme weiterhin nehmen, ohne Bedenken? Ist irgendeine von den genannten Salben über die Muttermilch schädlich für meine Tochter? Oder gibt es ein Mittel, dass ich nehmen darf und das auch hilft? Ich habe jetzt was von Erythromycin gelesen. Ich denke aber auch, dass das ständige Wechseln der Salben doch nicht gut sein kann... oder? Vielen, vielen Dank für Ihre Hilfe! chocao
Die begrenzte lokale Applikation der genannten Wirkstoffe Fusidinsäure, Hydrocortison, Chortetrazyklin, Gentamicin und Metronidazol führt zu keiner problematischen Belastung des Säuglings über die Muttermilch. Der von Ihnen genannte Wirkstoff Erythromycin zählt zu den Antibiotika erster Wahl in der Stillzeit.
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