Lari1905
Guten Tag, ich bin aktuell in der 18. Schwangerschaftswoche und mache mir Sorgen wegen einer möglichen Belastung durch Lackdämpfe. Mein Mann hat eine Kommode mit einer lösemittelhaltigen, acrylhaltigen Lackfarbe gestrichen. Als ich selbst kurz mit dem Streichen begonnen hatte, bemerkte ich nach ungefähr einer Minute einen sehr intensiven Geruch und überließ das weitere Streichen meinem Mann. Anschließend hielt ich mich noch einige Zeit im selben Wohnzimmer auf, teilweise etwa zwei bis drei Meter von der Kommode entfernt. Die Balkontür war vollständig geöffnet. Insgesamt war ich ungefähr 30 Minuten oder möglicherweise länger in dem Raum. Auch später hielt ich mich im Wohnzimmer auf, unter anderem etwa zwei Meter von der gestrichenen Kommode entfernt, während das Fenster geöffnet war. Der Anstrich war zu diesem späteren Zeitpunkt bereits ungefähr 24 Stunden her. Ich bekam Kopfschmerzen, bei denen ich nicht weiß, ob sie durch die Lackdämpfe ausgelöst wurden. Da ich mich aus organisatorischen Gründen weiterhin im Wohnzimmer aufhalten muss, möchte ich außerdem wissen, ob dies bei geöffnetem Fenster vertretbar ist oder ob ich den Raum vorerst meiden sollte. Auf dem Produktetikett sind unter anderem die Gefahrenhinweise H336 (Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen) und EUH208 (enthält 2-Butanonoxim, kann allergische Reaktionen hervorrufen) angegeben. Könnte diese einmalige Exposition in der 18. Schwangerschaftswoche ein relevantes Risiko für mein ungeborenes Kind darstellen? Sind weitere Untersuchungen oder Kontrollen notwendig, und wie lange sollte ich den Raum vorsichtshalber meiden? Vielen Dank für Ihre Einschätzung.