Anastasya
Sehr geehrter Herr Dr Paulus, Wir haben einige Messungen im Hausstaub machen lassen, da wir in einem Altbau wohnen. Es kam heraus, dass der Bleigehalt im Hausstaub den empfohlenen Wert(20) um das 37-fache übersteigt. Sie denken, es kommt aus dem alten Holzboden. Meine Große ist 3 und wir haben immer viel auf dem Boden gespielt. Ich bin völlig fertig. Natürlich haben wir nie die Finger gewaschen, wenn wir nur zu Hause waren, um z. B. einen Apfel zu essen. Soll ich jetzt ihren Blutwert bestimmen lassen? Was, wenn der hoch ist? Hat sie dann schon irreversible Schäden? Mein Sohn ist noch so klein. Was ist mit ihm, er atmet den Staub ja auch ein. Können Sie mir helfen?
Bevor man sich langen Spekulationen hingibt, wäre eine Bleibestimmung im Blut zu erwägen. Bei Kindern liegen die Bleispiegel im Blut üblicherweise unter 35 µg/l. Bei deutlich erhöhten Spiegeln kann eine Chelat-Therapie (z. B. mit Dimercaprol) erwogen werden.
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