IceClimber
Sehr geehrter Herr Paulus, leider wurde bei meiner Lebensgefährtin gegen Ende der 8ten Schwangerschaftswoche eine Mittelohrentzündung festgestellt, sodass Sie von Seitens des HNO Arzt folgende Medikation bekam. Cefaclor 500 – 3 x 1 Tablette / pro Tag (Packungsinhalt 20 St.) Nasic Nasenspray – 3 x 1 Hub / pro Tag (Dieses hat Sie ca. 4 – 5 Tage in genannter Dosierung angewendet) Dies hat auch zu einer deutlichen Besserung geführt, was die Entzündung im Ohr anging, jedoch kündigte sich bereits gegen Ende der Einnahme ein deutlicher Husten an. Deshalb hatten wir erneut einen Arztbesuch, bei dem eine Bronchitis festgestellt wurde (Blutabnahme = Leukozyten + CRP erhöht) Daraufhin bekam Sie erneut „Cefaclor 500“ verschrieben ebenfalls mit der Dosierung 3 x 1 Tablette / pro Tag (Packungsinhalt 20 Stk.) und inhalierte täglich 3 – 4 x mit Natriumchlorid. Die Einnahme des Antibiotika erfolgte somit fast mit nahtlosem Übergang (1 Tag ohne Einnahme) vom 10.07.2014 bis zum 24.07.2014. Anfang dieser Woche hatten wir erneut eine Blutabnahme bei der die Leukozyten im Normbereich waren und der CRP noch leicht erhöht war – Bei Ihr stellte sich ebenfalls eine deutliche Besserung ein. Ich bin etwas in Sorge, da meine Lebensgefährten über den doch etwas längeren Zeitraum von fast 14 Tagen das Antibiotika einnehmen musste und Sie sich im 1 Trimenon befindet. Könnten Sie mir Ihre Einschätzung zur oben genannten Medikation mitteilen? Evtl. ob ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen etc. besteht oder ob Sie die Medikation – trotz des längeren Zeitraums – für unbedenklich halten. Ich wäre Ihnen, für eine persönliche Einschätzung, sehr dankbar.
Penicilline und Cephalosporine (z. B. Cefaclor) sind als Antibiotika der 1.Wahl in allen Phasen der Schwangerschaft zu betrachten. Auch die wiederholte bzw. längerfristige Einnahme in der Schwangerschaft ist für die kindliche Entwicklung nicht gefährlich. Die umfangreiche Flüssigkeitsaufnahme kann zu einer schnelleren Ausschwemmung des Antibiotikums führen. Allerdings sollte dies bei der verabreichten Dosis nicht zu einer stärkeren Beeinträchtigung der Wirkung führen.
IceClimber
Ich hätte noch eine weitere Frage: Besteht durch die Einnahme der gennanten Medikation ein Risiko auf eine Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung des Kindes? Vielen Dank im Voraus.
IceClimber
Ich habe noch eine weitere Frage: Meine Lebensgefährtin hatte in dem Zeitraum der ersten Antibiotikaeinnahme täglich zwischen 4l - 5l Flüssigkeit zu sich genommen (haupstächlich Tee & Wasser). Wird aufgrund dieser erhöten Menge das Antibiotika schneller aus dem Körper "geschwemmt", so dass es seine volle Wirkung nicht entfallten konnte und dies evtl. der Grund für eine weitereführende Therapie war? Vielen Dank
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