Mitglied inaktiv
Hallo! Bei meiner Tochter (25 Monate) wurde leider zirkuläre Karies festgestellt (allerdings erst von der Kinderzahnärztin - meine Hauszahnärztin hatte zwar verhalten mit Handspiegel im Mund gekuckt, aber nichts bedenkliches gefunden - auch die Kinderärztin meinte, sie sähe keine Karies in ihrem Mund). Sie bekam ein Flourgel aufgetragen und muss in 6 Wochen zur Kontrolle). Außerdem sind wir laut Kinderzahnärztin zu spät gekommen, da die Karies so stark fortgeschritten ist, dass sie unter Vollnarkose saniert werden muss, wenn sie sich innerhalb dieser 6 Wochen verschlechtert. Wir waren ja aber mit gut einem Jahr und ein halbes Jahr später schon bei meiner Zahnärztin und ich hatte bei der Kinderärztin nachgefragt (weil ich in deren Kompetenz vertraute). Warum haben beide keine Karies gefunden, obwohl ich ihnen die Stelle benannte, die mir Sorgen machte? Seit dem Kinderzahnarztbesuch haben sich noch ein paar Fragen ergeben, mit denen ich nicht bis zum nächsten Termin warte möchte: - wäre es denn möglich, mit Chlorhexidin zu spülen, wie oft müsste das sein und kann man das mit 2 Jahren schon? - wie regelmäßig kann man Fluorgel auftragen, könnten wir das evt. auch zu Hause, was würde sie da empfehlen? - Kann es sich um einen Schmelzdefekt handeln? Ich hatte während der Schwangerschaft Amoxicillin bekommen und wegen einer Brustentzündung nach ca. 6 Monaten nochmals Antibiotika (die wohl über die Mumi übertragen wurden)? - Wir putzen mindestens 2 Mal täglich, mittlerweile beide Male mit fluoridierter N*n*d*nt und dem W*l*da Zahngel (*=e). Zuerst wird mit dem Zahngel (ohne Fluorid, Putzkörper Kieselgel) auf der elektrischen Zahnbürste (wie wichtig ist da ein planes Borstenfeld?) geputzt, dann ausgespült und dann mit der Handzahnbürste und der fluoridisierten Zahnpasta nachgeputzt und nicht mehr ausgespült. Wenn wir zwischendrin putzen, dann nur mit dem Zahngel. Ist das zu viel? Kann man damit dem Zahnschmelz schaden? Wir versuchen, nach dem Essen mindestes 30 Minuten zu warten, bevor wir putzen. - Weil das nicht immer möglich ist, bekommt sie auf jeden Fall nach dem Verzehr von Süßem (was es nur in Verbindung mit einer Mahlzeit gibt, also nicht zwischendrin) oder zuckerhaltigen Speisen einen Xylitolkaugummi (von Mirad*nt), davon maximal 3 am Tag. Ist das übertrieben? - Die unteren Schneidezähne stehen sehr eng (zwischen den übrigen Zähnen sind die Abstände eher groß), wie häufig sollten wir Zahnseide verwenden? - Zwecks Ernährungsberatung: Wir versuchen ihren Saftschorlekonsum auf maximal einmal am Tag zum Essen zu beschränken und suchen Alternativen, die sie bedenkenlos auch mal zwischendurch trinken dürfte. Wie zahnschädigend ist denn z.B. Früchtetee (Säure oder Fruchtzucker?) oder Malzkaffee? - Was sollten wir noch beachten, um die Karies aufzuhalten? - Ab welchem Alter können Zähne ohne Vollnarkose saniert werden? Unsere Tochter ist jetzt schon sehr kooperativ (z.B. was das Zähneputzen angeht). Über eine Antwort würde ich mich freuen. Vielen Dank schon im Voraus. Viele Grüße und ein gutes neues Jahr, Katrin
Hallo, Ihre Bemühungen sind vorbildlich. Zuätzlich könnten Sie tooth mousse verwenden (Apotheke). Leider wird kaum ein zweijähriges Kind einen so großen Befund ohne Narkose bewältigen können. Ein Versuch könnte ein großes Trauma verursachen. Viele Grüße
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