Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin nun gleich im 1. Clomizyklus schwanger geworden. Ich nehem seit 4 Monaten abends 1x850mg Metformin aufgrund PCO und zu viele männl. Hormone, keine IR!! Mein FA sagte mir ich solle sofort Metformin absetzen, warum weshalb wieso keine Ahnung. Ich hab mich ziemlich gut über PCO informiert und somit bin ich halt draufgestoßen das die Abortrate extrem hoch ist bei PCO Patientinnen wenn man Metformin absetzt. Ich bin bei 5+5 und am Freitag bei 6+1 ist der 1. US und ich nehm immernoc Metformin weil ich so große Angst hab es abzusetzen...ich wollte es gerne bis zur 12. SSW langsam ausschleichen....meine Frage: meinen Sie, da ich sowieso nur 1x850mg nehme, das es meinem Körper gar nicht so auffällt wenn ich absetze? wäre es schlimm bis zur 12. weiterzunehmen bzw. soll ich es meinem FA sagen? danke LG
Es gibt ganz unterschiedliche Studien zu Metformin in der Schwangerschaft - Sie haben recht, dass einige Studien den Hinweis geben, dass die Fehlgeburtsrate niedriger ist mit Metformin. Allerdings ist das Präparat dafür nicht zugelassen, d.h., der behandelnde Arzt muss alleine die Verantwortung tragen, wenn er das in der Frühschwangerschaft ausdrücklich anordnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in der Frühschwangerschaft schädlich ist, ist gering - allerdings ist es mit jedem Medikament in der Frühschwangerschaft so, dass mindestens 5000 Frauen es genommen haben müssen, alle SS nachverfolgt werden müssen, alle geborenen Kinder sorgfältig nachuntersucht werden müssen, alle erhobenen Daten ausgewertet werden müssen ... das kostet mindestens 3-4 Mio. € --- und es gibt so gute Studien für kaum ein Medikament. Ich denke, dass SIE, nicht Ihr Frauenarzt, der hat sich ja schon gegen Metformin entschieden, in beide Richtungen entscheiden können. Metformin 850 ist WENIG, da Sie bereits im 1. CC-Zyklus schwanger geworden sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Clomifen (und nicht das metformin) bei Ihnen gut gewirkt hat, um einen Zyklus mit Eisprung zu machen. Der Metformin-Hype (eine Zeit lang haben alle PCO-Frauen Metformin verordnet bekommen) ist schon lange vorbei - die Wirksamkeit bei weitem nicht so, wie es in den Jahren 2006-2008 angenommen wurde. Ich denke, Sie können es unbedenklich absetzen, wir verordnen es in der Frühschwangerschaft auch nicht. Ich denke, Sie können es aber auch weiternehmen, wenn Sie den Studien zu der Fehlgeburtshäufigkeit mehr trauen, aber das ist Ihre Entscheidung - ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko für die Kinder ist unter Metformin-Einnahme unwahrscheinlich, allerdings gibt es keine oberpingelige Studie dazu. Ernsthaft - Sie haben meines Erachtens keinen Einfluß auf den Verlauf der Frühschwangerschaft, keinen guten und keinen schlechten, wenn Sie nicht rauchen und keinen Alkohol trinken, das ist allemal wichtiger als Metformin oder kein Metformin. Alles Gute! Ute Czeromin
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