Sterntaler86
Liebe Frau Finger, ich nehme seit drei Zyklen 2 x 200mg Progesteron vaginal ab ES+3 aufgrund von Schmierblutungen 3-4 Tage vor meiner Periode. Bisher wurde keine Blutuntersuchug durchgeführt. Wenn ich an ES+14 negative teste, setze ich das Progesteron ab. Nach ca. 3 Tage (ES+17) setzt dann meine Blutung ein. Seit ich das Progesteron einnehme, findet mein Eisprung, nachgewiesen mit Ovulationstest, Beobachtung von Zervixschleim und Temperaturmessung, ca. am 8. Zyklustag statt, nicht wie vorher an Zyklustag 12. Ich erkläre mir das so, dass alle hormongesteuerten Prozesse im Hintergrund genauso ablaufen wie immer und nur die Abblutung der Gebärmutterschleimhaut durch das Progesteron verzögert wird, wodurch sich der erste Zyklustag künstlich nach hinten verschiebt. Ist das richtig? Im nächsten Zyklus soll bei mir ein Zyklusmonitoring durchgeführt werden. Ich soll zwischem dem 2. und dem 5 Zyklustag zur Blutentnahme kommen. Ich stelle mir nun die Frage, ob ich bzgl. des Hormonstatus den ersten Tag der tatsächlichen Blutung als 1. Zyklustag werten soll (ES+17) oder ob für den Hormonstatus der Tag als erster Zyklustag anzunehmen ist, an dem ohne Progesteron meine Periode einsetzen würde (ES+14). Wenn meine Theroie stimmt, wäre doch Letzterer der Zyklusstart für Östrogen und Co. Vielen Dank für Ihre Hilfe. Beste Grüße
Guten Abend, natürlich kann eine Progesterongabe die Blutung verschieben. Eine Unterstützung für 12 bis max. 14 Tage reicht aus, wenn dann der Test negativ ist, können Sie das Präparat weglassen, wie Sie es auch schon gemacht haben, aber dann beginnt der Zyklus neu und es gibt keinen parallelen Zyklus im Hintergrund. Es ist gut, dass ein Zyklusmonitoring durchgeführt wird. Das kann klären, ob und wie Sie Ihren Zyklus unterstützen können inkl. Auslösen des Eisprungs. Drücke die Daumen!
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