Mitglied inaktiv
Guten Morgen Herr Prof. Dr Dorn, ich hatte am Freitag eine HSG Untersuchung, bei der - lauter erster Diagnose - ein Uterus Unicornis mit einem durchlässigen Eileiter festgestellt wurde. Der zweite EL konnte nicht dargestellt werden, aber im Ultraschall war dieser bisher immer der aktivere EL. Ich habe leichtes PCO und hätte im Dezember die Pille wieder absetzen sollen. Im Februar hätten wir mit Clomifen angefangen. Mit Metformin werde ich bereits seit August behandelt. Wir warten zur Zeit noch auf den Experten für eine eindeutige Diagnose, weil mein Arzt sicher gehen wollte. Ist wohl sehr selten Kann ich damit schwanger werden und das Kind austragen? Ist das automatisch eine Risikoschwangerschaft? Wie ist das Fehlgeburtsrisiko? Wie "früh" kommen die Babys bei dieser Fehlbildung? Muss der nicht verbundene EL raus bevor die horm. Stimulation beginnt? Sorry, für die vielen Fragen, ich bin zur Zeit etwas durcheinander. Bisher dachte ich, es sei "nur" ein wenig PCO und jetzt das...
ja nein unbekannt gibt keine daten nein Bauchspiegelung empfehlenswert !
Annika W
Die Antwort von Prof. Dr. Dorn ist leider nicht hilfreich und nicht richtig. Ich habe selbst einen Uterus Unicornis und mich dementsprechend viel mit dem Thema beschäftigt. Leider haben meiner Erfahrung nach normale Frauenärzt/innen und sogar die Experten in der Pränetalsprechstunde einer großen Level 1 Geburtsklinik nahezu keine Erfahrung mit der Anomalie, da sie zu selten ist. Es gibt diverse neue Studien zu dem Thema bei dem das Median der Schwangerschaftsdauer jeweils bei um die 38 SSW liegt. Ältere Fachliteratur geht von einer deutlich kürzeren Schwangerschaftsdauer aus und das ist auch das, was Ärzte, die nicht auf Gebärmutteranomalien spezialisiert sind, dir zu diesem Thema sagen. Betroffenen empfehle ich mit diesem Post sich selbst in die Studien zu Uterus Unicornis in Bezug auf Reproduktion einzulesen. Es gibt online vefügbare Studien, die genau auflisten wie hoch in ihrer Studie das Risiko für Fehlgeburt, Frühgeburt, Wachstumsretardierung und viele weitere Komplikationen wie Plazentainsuffizienz (auch erhötes Risiko bei UU, da uterus schlechter durchblutet ist) waren. Es ist auf jeden Fall eine Risikoschwangerschaft, die engmaschig in der Pränetalsprechstunde begleitet werden sollte. Aber es ist auf jeden Fall möglich ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen, darüber bin ich sehr froh und möchte anderen damit Mut machen. Mein Sohn kam deutlich zu früh und zu leicht zur Welt, aber ist gesund und es gibt viele andere tolle Geschichten von Schwangeren mit UU, die ganz normale Schwangerschaften hatten. Lest euch deren Geschichten zum Mutmachen in Foren wie Urbia durch :) Viel Erfolg und alles Gute!
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