Anne_Kaffeekanne
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Michelmann, nach einem Jahr erfolglosen Übens hat mein Mann ein SG fertigen lassen. Im Ergebnis steht u.a. folgendes: - Volumen: 5,0 ml - Konzentration: 53 Mio/ml - Gesamtzahl: 270 Mio/Ejakulat - Motalität: WHO A 10 %, B 20 %, C: 5 %, D 65 % - Morphologie: normale Spermien 0 %, patholog. Spermien 94 %, Spermiogenesezellen 6 % - Leukozyten: o.B. Wir haben einen 5jähriges Kind & ich erlitt 01/2016 eine FG (7. Ssw). Statt das SG auszuwerten verwies der Urologe gleich an eine KiWu-Praxis. 1. Was sollten wir nun genauer untersuchen lassen? 2. Wieso kam es trotz schlechter Werte zu einer Schwangerschaft im Januar? 3. Was kann mein Mann zur Verbesserung tun (raucht nicht, trinkt gelegentlich Bier, treibt regelmäßig Sport)? 4. Wie wären die Chancen einer IUI? Herzlichen Dank vorab!
Hallo, ihre Fragen sollten sie der KiWu-Praxis stellen. Beim Spermiogramm gibt es nicht nur Defizite in der Morphologie (0%) sondern auch in der Beweglichkeit der Samenzellen. Lassen sie in der KiWu-Praxis ein Kontrollspermiogramm machen. Weitere diagnostische Untersuchungen bestimmt dann das Zentrum. Gegen schlechte Spermiogrammparameter kann man in den meisten Fällen nichts tun. Eine gesunde Lebensführung ist aber immer zu befürworten. Aus den mir vorliegenden Daten wage ich die Prognose, dass eine IUI erfolgreich sein könnte. Da die Qualität eines Ejakulats starken Schwankungen unterworfen sein kann, ist die Schwangerschaft im Januar erklärlich. Viel Glück! HWM
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