Mitglied inaktiv
Hallo Frau Dr. Carstensen, ich habe seit nunmehr 3 Wochen ziemlich starke Unterleibsschmerzen. Ich empfinde es wie ein ziehen und stechen. Mal ist es schlimmer mal etwas besser. So ähnlich erging es mir vor 1.5 Jahren schon einmal (Allerdings mit Schmerzen um den Bauchnabel). Dann wurde eine Bauchspiegelung gemacht und festgestellt dass durch meine extrem große Blinddarmnarbe Verwachsungen und Verklebungen im gesamten Unterleib und Bauchraum zugange waren. Diese wurden dann entfernt. Jetzt haben wir vor knapp 8 Monaten die Verhütung zwecks Kinderwunsch abgesetzt. Seit absetzen habe ich schon die ganze Zeit "leichtes Unterleibsziehen".Diesen Zyklus war ich mir fast sicher das es geklappt hat... ! Es kam nur eine ganz minimale Blutung.. und das 6 Tage später als gewohnt. Eher nur eine Schmierblutung. Dann kam zum stechen und ziehen noch die Übelkeit und Schmerzen in den Brüsten dazu. Dann habe ich mal nen SST gemacht - NEGATIV. Ich war dann am 20.12. bei meiner FA um sicher zu gehen ... Bluttest HCG war negativ und Ultraschall unauffällig. Meine Schmerzen wurden aber immer schlimmer. Also war ich letzten Freitag nochmal bei meiner FA. Diesesmal hat sie beim Ultraschall festgestellt dass eine echodichte Struktur (kreisförmig) im linken Eierstock zu sehen ist. Sie konnte es überhaupt nicht deuten also bekam ich eine Einweisung ins Krankenhaus. Also direkt am 06.01. noch ins Krankenhaus, allerdingst konnte man dort beim Ultraschall diese Struktur nicht mehr erkennen. Zur Sicherheit wurde nochmal Blut genommen. CRP war minimal erhöht und HCG war negativ. Allerdings sagte mir die Ärztin das eine Schwangerschaft ausserhalb der Gebärmutter trotz negativem HCG nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden kann. Der Eisprung war um den 18.12. also müsste der Blutwert ja schon zuverlässig sein!!! Falls die Schmerzen nicht besser werden soll ich mich wieder einer Bauchspiegelung unterziehen. Allerdings möchte ich mich nicht schon wieder unter das Messer legen !!! Nicht voreilig ! Zumal jede Narbe wieder Probleme machen kann...!! Natürlich ist es schwer für Sie eine Fernprognose zu geben, aber mich würde trotzdem interessieren wie Sie die Situation einschätzen!!! Mir brennen folgende Fragen auf der Zunge: - Kann trotz negativem HCG im Blut wirklich eine Eileiter-/ Eierstockschwangerschaft bestehen?? - Können meine Unterleibsschmerzen auch einfach durch das Absetzen der Verhütung sein?? Wegen der Hormonumstellung oder so?? - Könnten schon wieder Verwachsungen Schuld sein?? Können die so schnell nachwachsen? Wäre froh um eine Antwort. Im Voraus vielen Dank. Liebe Grüße sella-ronda
Liebe sella-ronda, daß bei Ihnen eine (Eileiter-)Schwangerschaft vorliegt ist nach den vielen Tests nun doch sehr unwahrscheinlich, eigentlich müsste man das auch an der Gebärmutterschleimhaut sehen können. Verwachsungen können wieder kommen. Wenn die Beschwerden nun im Zusammenhang mit dem Absetzen der Pille wieder aufgetreten sind, muss man auch an eine Endometriose denken. Ist das im OP-Bericht irgendwo schon mal beschrieben worden? Ich denke, dass eine Bauschspiegelung bei anhaltenden Beschwerden Sinn macht, auch um die Eileiterdurchgängigkeit zu überprüfen. Denn durch Verwachungen kann diese beeinträchtigt sein. Wenn eine Endometriose vorliegt, kann diese wegoperiert werden. Die würde beim Schwangerwerden nämlich auch stören. LG, A. Carstensen
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