Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Robert Emig:

Plasminogenmangel

Dr. med. Robert Emig

Dr. med. Robert Emig
Frauenarzt

zur Vita

Frage: Plasminogenmangel

Patzen

Guten Tag, bei mir wurde nach der ersten biochemischen Schwangerschaft ein Plasminogenmangel festgestellt. Der frühe Abgang war im Januar 2022, im Februar 23 war ich erneut schwanger und habe dann direkt mit Clexane 40 gespritzt, trotzdem früher Abgang. Auch 6.SSW.  Humangenetische Untersuchung bei beiden o.B., Zyklusmonitoring ebenso, Gebärmutterspiegelung/Bauchspiegelung mit Durchspülen erfolgt, alles o.B. sprich keine Auffälligkeiten.  Habe meinen FA sowie die Gerinnungsambulanz gefragt, ob es nicht sinnvoll wäre, vor eintreten der Schwangerschaft schon zu spritzen, beide verneinten. Mein FA sagt sogar ich solle erst ab der 6.SSW spritzen, vorher wäre es nicht nötig. Die beiden Abhänge waren doch aber zu Beginn der 6.SSW :/ Meine Frage an Sie: wäre es sinnvoll ASS 100 zu nehmen? Dann, falls es klappt, sprich ich schwanger wäre, auf Clexane umzusteigen? Hätte das für mich Nachteile auf eigene Kappe ASS zu nehmen? Ich fühle mich leider nicht ernstgenommen nach 2 frühen Abgängen denke ich schon, dass ich diesmal etwas "anders machen muss".  Vielen Dank 


Dr. Robert Emig

Dr. Robert Emig

Hallo, nein gegen eine niedrigdosierte ASS-Einnahme spricht nichts. Bitte achten Sie darauf dass sie maximal 80-100 mg täglich einnehmen. Auch ich würde den Beginn der Heparinisierung frühestens ab positivem Schwangerschaftstest durchführen. Gruß


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.