Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Nassar, ich war heute bei meinem Frauenarzt und bin sehr enttäuscht wieder nach Hause gegangen. Wir versuchen seit kanpp 2 Jahren schwanger zu werden, leider erfolglos. Ich bin 38 Jahre alt und habe 2 Kinder (13 und 11,5 Jahre). Mein Mann ist 28 Jahre alt und ist definitiv zeugungsfähig. Mein Arzt hat also heute ( Zyklustag 13) "nur" abgetastet und Krebsvorsorge gemacht, obwohl er seit 1,5 Jahren weiss, dass wir ein gemeinsames Baby haben möchten. Wie kann es sein, dass er nicht einmal Ultraschall macht, um evtl. Zysten zu entdecken oder vielleicht eine reifende Eizelle zu entdecken? Warum sind dies kostenzusätzliche Behandlungen bei einem Kinderwunsch? Ich habe darauf verwiesen, dass ich ja "schon" 38 sei und auch bei mir irgendwann der Zug auch abgefahren sein wird. Seine Antwort: Sie haben doch schon 2 gesunde Kinder - mehr kann er nicht tun. Ich bin einfach nur empört darüber, dass dieser Arzt weiss, dass wir eine Fernehe führen und gerade heute ein Ultraschall hätte einen Hinweis darauf geben können, dass evtl. ein Eisprung demnächst anstehen würde. Da ich keine großen Vergleichsmöglichkeiten habe, möchte ich Sie nun fragen ob dies in der Tat die einzige Möglichkeit ist nur abzuwarten bis und ob ich mal schwanger werde, ab wann rät ein Arzt im Normalfall zu "Hilfestellungen" - sprich Eisprungauslösen, Clomi etc? Und ist für solche Behandlungen ein Spremiogramm zwingend notwendig, auch wenn man weiss, dass der Partner schon mal ein Kind gezeugt hat? Zu guter letzt: Woran erkennt man einen wirklich guten Arzt, der einen wirklich hilft und unterstützen möchte? Mit freundlichen Grüßen grinsie
Mitglied inaktiv
Hallo Grinsie, die schlechte Haltung Ihres Arztes kann ich nicht begrüßen und empfehle Ihnen ein Kinderwunschzentrum in Ihrer Nähe aufzusuchen, bevor weitere wertvolle Zeit verstreicht. Allerdings verstehe ich es auch, dass Ihr frauenarzt von 14-18 € Pauschalhonorar für das ganze Quartal (RLP und Saarland), nur die notwendigsten Untersuchungen durchführen kann. Davon muss er eben alle Geräte, Verbrauchsmaterial, Personal, Miete, Gebühren, Strom, Versicherungen, Praxiskredit, u. V. m. bezahlen und am Ende auch noch seine Familie ernähren. Was darüber hinausgeht, kann er sich schlicht nicht leisten. mfG N. Nassar
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