Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Oswald Schmidt:

Langzeitstillen und Konzeptionschancen bei normalem Zyklus (seit 16 Monaten)

Frage: Langzeitstillen und Konzeptionschancen bei normalem Zyklus (seit 16 Monaten)

haceen

Beitrag melden

Hallo Herr Dr. Oswald, Danke für Ihre Antwort (nervt hoff. nicht, wenn sie neue Fragen aufwirft) und den guten Rat, den ich etwas befürchtet habe "entscheiden, ob Sie auf eine geringe Wahrscheinlichkeit bauen wollen, oder Abstillen und eine höhere Chance haben." Das war die erste klare Aussage dazu - ansonsten überwiegend pauschales mit Kerngehalt: wenn Regel einsetzt (bei mir ca. halbes Jahr nach Geburt) auch Schwangerwerden möglich - was ja prinzipiell stimmt, aber nichts über eine konkrete etwaige Reduktion der Fruchtbarkeitschancen aussagt. Selbst meine FÄ konnte sich nach so langer Stillerei nicht vorstellen, dass es noch einschränkend wirken soll. Mein Prolaktin lag immer im Normbereich, kürzlich bei 231 mIU/I (Ref.


Dr. Oswald Schmidt

Dr. Oswald Schmidt

Beitrag melden

Mit niedrigem (normalem) Prolaktin-Niveau sind die Chancen etwas höher, aber nicht wie ohne zu stillen. O. Schmidt


haceen

Beitrag melden

Mein Prolaktin lag immer im Normbereich, kürzlich bei 231 mIU/I (Ref.


haceen

Beitrag melden

Mein Prolaktin lag immer im Normbereich, kürzlich bei 231 mIU/I (Referenzbereich kleiner 450). Könnte man daraus normale Verhältnisse ableiten und regulieren sich die Hormone vielleicht bei sehr langer Stilldauer ein bisschen von selbst? Die Konsequenz ihres Rates wäre eine schwere, Wilma liebt und braucht die Brust noch so... Gruß H.


haceen

Beitrag melden

... das ist jetzt nicht so ganz schlecht, aber wohl auch nicht wirklich gut. Mal ganz ins Unreine und pi mal Daumen: was würden Sie schätzen, in welchem Maße das jetzige späte Stillen die Chancen verschlechtert? Sie sollen ruhig spekulieren dürfen, ich würde Sie nicht drauf festnageln ;-) - möchte nur für diese Entscheidung einen etwas besseren und einigermaßen vorstellbaren Anhaltspunkt haben, weil man da ja sooo doll abwägen muss. Immerhin bin ich ja schon schwanger geworden, letzten Oktober. Da war die Kleine ein gutes Jahr und wir stillten entsprechend noch etwas mehr. Die Schwangerschaft lief auch gut an und hielt und "saß" fest, jedenfalls bis ich leider den Abbruch nach Chorionzottenbiopsie und Befund Trisomie 18 in der 14. SSW machen lassen musste. War diese Schwangerschaft nun eine besonders seltene Ausnahme - vermutlich ja...?


Dr. Oswald Schmidt

Dr. Oswald Schmidt

Beitrag melden

Ich möchte keine Prognose abgeben, weil sie unseriös wäre: Sie sind 45 Jahre alt, haben zwei gesunde Kinder, wollen weiter stillen und dabei erneut schwanger werden - in diesem Fall müssen Sie sich selber überlegen, was Sie tun. Alles Gute, O. Schmidt


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo,  ich befinde mich im künstlichen Kyrozyklus und heute war der Transfer einer Blastozyste. Beim Transfer wurde festgestellt, dass ich rechts einen Follikel mit ca. 25mm habe. Vor genau einer Woche (03.11.) hat man rechts auch schon einen Follikel mit ca. 11mm gesehen. Die Ärztin meinte letzte Woche es wäre aber nicht weiter schlimm, der F ...

Sehr geehrter Herr Dr. Moltrecht, Vielen lieben Dank für Ihre Antworten zu meinen Fragen wegen der suboptimalen Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut.   Ich habe mir nochmals die Daten des vorherigen Zyklus angesehen und habe eine Frage. (Der letzte Zyklus war ja leider schon der zweite, der abgebrochen werden musste). Der Zyklus davor ...

Hallo Herr Dr. Moltrecht, Sie haben mir vor zwei Jahren schon geholfen und ich habe inzwischen einen zuckersüßen kleinen einjährigen Schatz! Wir wünschen uns noch ein Geschwisterchen und wir haben noch eine Blasto. Deswegen mache ich nun wieder einen Kryotransfer im Spontanzyklus. Der Zyklus lief aber sehr langsam an. An ZT 13 war der Fol ...

Sehr geehrter Herr Dr. Grewe, verläuft der Zyklus nach einem künstlichen Zyklus Ihrer Erfahrung nach normal? Könnte man einen solchen Zyklus für einen weiteren Versuch des Kryotransfers im natürlichen bzw. leicht stimulierten Zyklus nutzen?  Viele Grüße, Maria

Guten Morgen Herr Dr. Emig, morgen ist die Geburt meines dritten Kindes 10 Wochen her. Zwei Wochen nach der Geburt (war eine Spontangeburt, falls das wichtig ist) wurden leider ca 3,5 cm große Plazentareste in meiner Gebärmutter gefunden, die mittels zweier Abrasionen (bei der ersten wurde scheinbar nicht alles entfernt) entfernt wurden. Danach wu ...

Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt, ich bin 40 Jahre alt, AMH 0,3 mit diagnostizierter Endometriose. Antralfollikel meist zwischen 6-8. Meine Tochter ist vor 5 Jahren im 2. IVF-Versuch entstanden. Vor einem Jahr wurde ich natürlich schwanger, leider mit leerer Fruchthöhle. Nun hatte ich einen IVF-Versuch mit nur einem Follikel (mit Pergoveris 300) und ...

Hallo, unser 1. Kind entstand durch eine ICSI. Das  2. Kind haben wir natürlich empfangen, obwohl ich mein 1. Kind noch fast voll gestillt habe. Von der ICSI haben wir noch 3 Morula in der Kryo-Konservierung. Diese würde ich nun gerne transferieren. Mittlerweile weiß ich aber, dass ich eine Genabweichung mit einem familiären Tumorsyndrom, also ...

Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, ich habe zum künstlichen Zyklus zwei grundsätzliche Ffagen: 1. An welchem Zyklustag beginnt man üblicherweise mit den Estradiolpflastern? 2. Bis zu welchem Zyklustag sollte die von Ihnen angeratene Ultraschallkontrolle zu Zyklusbeginn spätestens erfolgen? Herzliche Grüße, Johanna

Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger,  nach einer IVF mit einer Entnahme von 20 EZ und Auslösung mit Triptofam ist mein Zyklus zunächst nicht in Gang gekommen. Mein Zyklus war davor sehr regelmäßig (28-32) mit Eisprung und guten Hormonwerten.  Um den 25 ZT herum hieß es bei dem Ultraschall, es wäre ein Letifollikel plus ein weiterer kleinerer Follik ...

Guten Tag. ich habe auf dem Weg zu meinem Wunschkind nun zwei Zyklen mit Letrozol und Ovitrelle hinter mir. Im ersten Versuch nahm ich (eigentlich Start an Tag 3 vorgesehen, aufgrund des planbaren Schalltermins jedoch an Tag 5) von Tag 5-9 Letrozol, am Zyklustag 14 zeigte sich ein dominanter Follikel von 18mm und ich habe ausgelöst. Es kam zur Einn ...