Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Ute Czeromin:

Kryozyklus

Frage: Kryozyklus

Mitglied inaktiv

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Hallo Frau Czeromin! Ich befinde mich z. Z. in Vorbereitung für einen Kryotransfer. Vor kurzem hatte ich eine große Zyste am Eierstock, die lt. meines Arztes jederzeit wieder auftreten könnte. Ist es trotzdem o.k. diesen Kryozyklus anzugehen oder ist die Gefahr zu groß, das die Zyste wieder auftritt? Was würde dann in Bezug auf die Behandlung passieren? Stimmt es, daß sich durch eine solche Eierstockzyste die Progesteronbildung erhöht? Könnte man dies auch durch eine Blutentnahme feststellen? Müßte der Kryo-Zyklus dann wirklich abgebrochen werden?Der Ultraschall ist immer so schnell vorbei, daß ich Sorge habe das eine evtl. wieder entstandene Zyste übersehen wird.Ich habe solche Sorge, unsere "Eskimos" zu "verschwenden"... 2)Außerdem habe ich einen prallen festen Bauch wie vor der Mens. Kann dies durch das Progynova 21 verursacht sein? Falls ja, warum? 3)Wie hoch sollte die Schleimhaut vor einem Transfer mindestens aufgebaut sein? Und wovon hängt der Transfer-Zeitpunkt außerdem noch ab? Sorry wegen der vielen Fragen, aber ich bin so verunsichert. Viele Grüße, Jenny


Dr. Ute Czeromin

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Liebe Jenny - der Ultraschall dient nicht nur zu Messung der Schleimhautdicke sondern auch zum Ausschluß von Zysten, und auch das geht schnell! Progesteron kann im Blut gemessen werden, und im Zweifelsfall macht man auch im Kryozyklus eine Hormonbestimmung um den optimalen Zeitpunkt herauszufinden. Das Gefühl eines "prallen Bauches" ist sehr unspezifisch, und eine Vermutung, was das wohl sein könnte, wäre nur eine Vermutung... und damit auch nicht hilfreich. D.h., gehen Sie in Ihr KiWu-Zentrum, lasen Sie überprüfen, ob vielleicht ein Zyste da ist (dann braucht man nicht spekulieren, ob vielleicht eine kommen könnte...)und fragen Sie so lange, bis Sie sicher sind, daß alles o.K. ist. Was Sie im Hinterkopf haben sollten - KiWu-Zentren sind ehrgeizig und wollen GUTE Schwangerschaftsraten auch nach KryoET, d.h. bevor ein KryoEt unter schlechten Bedingungen gemacht wird, wird eher ein weiterer Zyklus abgewartet! Liebe Grüße Ute Czeromin


Mitglied inaktiv

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Liebe Frau Czeromin, vielen Dank für Ihre freundliche Antwort. Nur noch die kurze Frage: Stimmt es, das eine Eierstockzyste Progesteron bildet und dessen Konzentration im Blut hierdurch - auch ohne ES - erhöht wäre? LG, Jenny


Dr. Ute Czeromin

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Liebe Jenny - Zysten am Eierstock können entweder KEINE Hormone produzieren, NUR Östrogen wie z.B. ein Follikel oder auch Östrogen UND Progesteron, wie eine in der zweiten Zyklushälfte bestehende Gelbkörperzyste. Alle Hormone sind im Blut nachweisbar. MFG Ute Czeromin


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