Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe August 2008 die Pille abgesetzt. nun wurden meine Zyklen nach 112 Tagen, 73 Tagen und knapp 30 ZT mit Gestakadin beendet, sprich die Mens ausgelöst. mittlerweile wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt und meine Frauenärztin sprach gestern PCO an, weil meine Eierstöcke sehr viele kleine Eibläschen haben. in diesem Zyklen hab ich vom 5-9 ZT eine Tablette Clomi genommen, war nun gestern zum Ultraschall bei der Ärztin (ZT 11) und sie sah nichts. Sie konnte mir auch nicht sagen, ob ein Eisprung war. Sie meinte, ich soll warten, ob meine Mens kommt, wenn nicht nen Schwangerschaftstest machen. wenn garnichts passiert wieder auslösen und doppelte menge clomi nehmen. nun die frage, ist das nicht schlimm, wenn ständig die mens ausgelöst wird? die die einnahme von 5-9 ZT dann überhaupt sinnvoll? ich wollte mich schon an eine kinderwunschklinik wenden, aber meine Ärztin hat mich dann angemotzt, weil sie es zu früh findet. warum höre ich, dass andere Ärzte feststellen, dass ein Eisprung stattgefunden hat und meine Ärztin kann nichts sagen? bitte antworten sie mir rasch. ich weiß einfach nicht, ob ich eine neue Ärztin suchen soll oder wie es weitergehen soll.
Mitglied inaktiv
Hallo JB, Ihre Frauenärztin hat sie richtig behandelt. Zuerst klärt man die Ursache mittels Hormonuntersuchung ab, dann probiert man eine einfache Stimulation mit Clomifen. Sollte darunter keine Follikelreifung zu erkennen sein, wäre eine Dosiserhöhung im nächstenzyklus (insbesondere falls ein Übergewicht vorliegen sollte) denkbar. Es ist in der Situation unmöglich, einen stattgehabten Eisprung allein mittels Ultraschall zu bestimmen, daher bleib die Unsicherheit. Sollte unter Dosiserhöhung immer noch keine Reaktion zu erkennen sein, wäre eine Überweisung in ein KiWu-Zentrum zur Stimulation mit Spritzen (Gonadotropin) sinnvoll. Diese werden allerdings nur dann helfen können, wenn die Ursache des PCOS, zumeist falsche Ernährungsgewohnheiten bei Frauen mit einer Insulinresistenz, nicht vorher festgestellt und behandelt wird. mfG N. Nassar
Mitglied inaktiv
schon mal vielen Dank für ihre Antwort. jedoch habe ich noch Fragen, die unbeantwortet sind. Ist das Auslösen der Menstruation nicht schädlich für den Körper, wenn es in zu kurzen Abständen passiert? einmal im November 2008, Januar und Februar 2009 und nun wieder? Welche Zeitraum ist nun für Clomi günstig? man liest so viele Möglichkeiten ZT 5-9; ZT 3-7 oder gleich zu Beginn des Zykluses? Ich hab nur gehört, dass man anhand des Gelbkörperrestes wohl erkennt, dass der ES war. Übergwicht habe ich keins, bin 1,60m groß, momentan bei 57 kg. Habe seit dem pille absetzen schon 7kg zugenommen. wusste nun nicht, ob es mit der Schilddrüsenunterfunktion zusammen hängt. Anhand meiner Tempikurve hat sich auch kein Eisprung angezeigt, kann ich davon ausgehen, dass dann auch kein ES war? Was das PCO betrifft hat mir meine FA leider nichts gesagt, sie hat anhand vom Blutbild den Verdacht und hat mir im Ultraschall die vielen Bläschen gezeigt, aber gemeint, geschwollen wären die Eierstöcke nicht. Was hat das mit der Insulinresistenz zu tun? wie kann ich das testen? und was verstehen sie unter falscher Ernährung? Würde eigentlich sagen, dass ich schon ausgewogen esse. so, das waren sehr viele Fragen, aber ich hoffe sie können mir nochmal helfen. LG Jenny
Mitglied inaktiv
Hallo Jenny, das sind nun wirklich sehr viele Fragen, die ich nicht alle beantworten werde, da ich noch ein Leben ausserhalb des Forums habe. Die wichtigsten Punkte in Kürze: 1. Das Auslösen der Blutung ist nicht schädlich, sondern die fehlende Follikelreifung und hormonelle Fehlsteuerung. Diese muss gründlich abgeklärt und behandelt werden, allerdings stufenweise und nach rationalen Kriterien. Ihre Frauenärztin kennt sich offensichtlich gut aus und handelt richtig. Sie sollten Vertrauen zu ihr und Verständnis dafür haben, dass sie auch nicht alle Ihre Fragen und Wünsche sofort beantworten und erfüllen kann, denn die Materie ist doch etwas kompliziert. 2. Clomifen wird, beginnend vom 3-5. ZT an für 5 Tage verabreicht. Ja Gelbkörperhormonnachweis im Blut lässt auf eine Luteinisierung des Follikels und damit auf einen möglichen stattgehabten Eisprung hindeuten. 3. Es gibt viele Hormonstörungen, die mit einer Störung der Follikelreifung einhergehen. Schon allein die Schilddrüsenunterfunktion reicht als Auslöser einer Eizellreifungsstörung mit ausbleibendem oder verzögertem Eisprung aus. 4. Das PCO-Syndrom ist eine Ausschlußdiagnose. Zumeist liegt eine Stoffwechselstörung vor. Am häufigsten ist auch die Insulinresistenz, also eine Störung des Blutzuckerstoffwechsels, vorhanden. Diese kann bei einer Fehlernährung (z. B. nach Gewichtszunahme von 7 Kg in kurzer Zeit), zu einer Zyklusstörung mit Ausbleibendem Eisprung und Regelblutung führen. Da die Insulinresistenz angeboren ist, lässt sie sich nicht beseitigen. Lediglich die Folgen können mittels angepasster Ernährung und manchmal Medikamentös (Metformin) abmildern oder beseitigen. Ich hoffe nun zumindest einige Antworten geliefert zu haben. Für genauere Antworten, müssen Sie sich an Ihre Frauenärztin wenden. Am Besten vorher eine Checkliste anlegen, die Sie mit ihr beim nächsten Besuch durchgehen können.Sie können auch einen Auszug ihrer hiesigen Anfrage mitnehmen. mfG N. Nassar
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