Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. Katrin van der Ven:

Kinderwunsch nach 3 KS und einer frühenn Totgeburt

Frage: Kinderwunsch nach 3 KS und einer frühenn Totgeburt

EleenP

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Hallo liebes Ärzte Team, ich habe folgendes Anliege / Frage an Sie. Mein Partner und ich wünschen uns erneut ein gemeinsames Kind. Ich habe bereits eine Tochter (mittlerweile 14 Jahre) in die Beziehung gebracht. Die SS mit Meiner Tochter wurde leider sehr spät festgestellt (um die 20.SSW) auf Grund von vorzeitigen Wehen in der 32.+0 SSW musste ich in die Klinik in der ich nur 2 Tage lag. Durch eine vorzeitige Plazentalösung und ein hoher Blutverlust musste ich umgehend per NOTSectio operiert werden. Meine Tochter kam mit 1595gr auf die Welt und ist heute ein gesundes Kind ohne jegliche Einschränkungen. Letzte Jahr wurde ich mit meinem Partner schwanger,die SS gestaltete sich nicht so einfach. Ich hatte in der 8.SSW Zwischenblutungen die allerdings braunes Blut zum Vorschein brachten, auch danach hatte ich nochmal diese Blutung. Mit dem Baby war aber alles ok, denn es lag an einer Zyste die diese Beschwerden verursachte. In der 22.SSW hatten wir die Feindiagnostik in der festgestellt wurde, dass unser Sohn rechnerisch von der Grösse und dem Gewicht ca 3-4Wochen zu klein wäre. Ich musste darauf hin zur ISB 1x wöchentlich und es wurde von meinem Hausarzt auf Anraten der Ärzte in der Klinik ein 24h-Bluthochdruck gemessen, mit verherden Werten die umgehend von einer Gynäkologin behandelt werden sollten. Allerdings wurde ich auf Grund der geringen fruchtwassermenge und des bluthochdruck mit V.a. Schwangerschaftsvergiftung eingewiesen. unser Sohn musste in der 24.+0 SSW per KS geholt werden und brachte ein Gewicht von 280gr und 23cm mit sich. Leider der kleine Kämpfer es nur 3 wohnen geschafft. Ds der kleine Mann viel zu klein war,musste ein Uteruslängsschnitt gemacht werden und man teilte uns mit, dass eine normale Geburt nie mehr in Frage kommen würde bei einer erneuten SS. Meine Gynäkologin meinte zu uns dass wir mindestens 1 -2 Jahre warten sollten mit einer erneuten SS. Und sollte eine vorliegen solle ich umgehen in die Praxis kommen, damit man sofort anfangen kann mit speziellen Präparaten um eine erneute Frühgeburt zu unterbinden . Meine Fragen nun: 1.welche Medikamente werden das sein ? 2.Kann man damit wirklich eine Frühgeburt verhindern? 3.Besteht dennoch die Gefahr einer erneuten SS? 4. Kann es auf Veranlagung sein wegen der Frühgeburten? 5.Sollte man überhaupt nach einem Uteruslängstschnitt erneut schwanger werden? Die Angst ist natürlich sehr gross das wieder etwas passieren kann nach alle dem. vielen Dank für ihr Mitlesen und ihrer Rückmeldung


Prof. Katrin van der Ven

Prof. Katrin van der Ven

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Sie habe jetzt einen Kaiserschnitt mit normalem Querschnitt und einen mit Längsschnitt hinter sich. Zusätzlich hatten Sie eine vorzeitige Plazentalösung in der ersten und eine Präeklampsie in der 2. Schwangerschaft. Ich würde wirklich raten daß Sie sich in den nächsten Monaten in einer guten geburtshilflichen Klinik vorstellen um herauszufinden ob sie anlagebedingt oder ererbt Risikofaktoren für eine Frühgeburtlichkeit und Präeklampsie haben. Erst dann kann man das Risiko für eine erneute Frühgeburt einschätzen und Sie beraten ob es Medikamente gibt die das Risiko reduzieren können.


EleenP

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Werte Frau Prof. van der Ven entschuldigen Sie bitte, ich hatte den falschen Text kopiert. Das war ein älterer. Hier die aktuelle Frage. meine aktuelle neue Gyn sagte mir am Mittwoch ZT 13, dass durch die 3 Kaiserschnitte die ich 2005,2018,2020 hatte (davon nur 1 Kind ander Hand, und ein T-Schnitt) eine Art Öffnung/Riss durch die Kaiserschnitte zu sehen ist in der Gebärmutter und die Gefahr das beim wachsen des Kindes bei einer neuen SS die Gebärmutter auch reißen kann hoch ist. Nach dem Ultraschall meinte sie auch, dass sie wohl keine Eifolikel gesehen hat. Sie hat auch keine in den Eierstöcke finden können. Die Gebärmutterschleimhaut war wohl gut. Ich habe nach dem KS 2020 im September das erste mal erst wieder im März richtig meine Tage bekommen. Davor waren es immer nur braune Schmierblutungen oder mal für 1,2 Tage Blutungen. Ich Messe meinen ES seit Februar auch wieder mit dem Clearblue Monitor. Im April hatte ich auch einen ES. Seit dem leider habe ich keine mehr. Die Ärztin meinte , hätte ich keine Eisprünge würde ich auch meine Tage nicht bekommen können das Gerät hatte aber immer richtig angezeigt auch letztes Jahr. Nun habe ich seit April immer nach der Periode einige Tage später für mehrere Tage immer braunen Ausfluss. Sie konnte nicht sagen woran es liegt. Blut für Hormonstatus wurde abgenommen und es war alles ok. Kann es sein dass sie die Folikel auch nicht sehen konnte weil die versteckt waren oder das ich an ZT 13 schon ES hatte, obwohl die einfachen Ovus erst seit 2 Tagen etwas anschlagen. Das wäre dann der 4. Zyklus wo keine Eier reifen bzw kein ES statt findet und vor allem immer mit Schmier-bzw braunen Blutungen im laufenden Zyklus. Ich bin so unendlich traurig dass es bei uns nicht sein soll. Eine Untersuchung beim Endokrinologen steht noch aus. Können Sie mir vllt helfen ?


Prof. Katrin van der Ven

Prof. Katrin van der Ven

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Meine Antwort ist eigentlich die gleiche . Das Risiko für einen erneuten KS und vor allem eine Frühgeburt ist nach ihrer Vorgeschichte extrem groß. Wenn die Zyklen auch nicht mehr regelmäßig sind ist die Hormonuntersuchung wirklich wichtig um zu sehen ob der Eierstock schon erschöpft ist. Wenn nicht sollten Sie sich wirklich an einer geburtshilflichen Klinik über Ihre (sehr hohen) Risiken in einer neuen Schwangerschaft beraten lassen.


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