nidesi
Ich (35) habe im Juni meine zweite Tochter spontan entbunden und stille noch voll. Ende Oktober habe ich die erste Periode bekommen. Danach habe ich wieder angefangen meine Basaltemperatur zu messen. Etwa ab ZT18 habe ich Mittelschmerzen bekommen und hatte an ZT22 einen positiven LH-Test (hab interessehalber getestet, da ich noch Tests hatte). Auch Zervixschleim sowie Lage und Öffnung des Mumu passten dazu. An ZT 23 wurde der Mittelschmerz dann deutlich schwächer, an ZT24 war er weg, auch der Mumu war wieder geschlossen. Heute, an ZT 26 bzw ZT1, hat dann allerdings die nächste Blutung eingesetzt. Einen Temperaturanstieg konnte ich so nicht sicher feststellen. Bedeutet das eher, dass kein Eisprung stattgefunden hat oder ist das eine Gelbkörperschwäche? Sicher hängt das alles ja noch mit dem Stillen zusammen. Dennoch würde es mich interessieren, was wahrscheinlicher ist - Kein Eisprung trotz aller Anzeichen oder eine so kurze Lutealphase? KiWu besteht noch, aber frühestens Mitte 2020
Der verzögerte Eisprung hat zu einer abgeschwächten und verkürzten Gelbkörperphase geführt. Ursache ist das Stillen, also absolut kein Grund zur Sorge.
nidesi
Hallo Frau Dr. Sonntag, Vielen Dank für die schnelle und beruhigende Antwort! Dass ein verzögerter Eisprung zu einer abgeschwächten Gelbkörperphase führen kann, wusste ich bislang nicht. Erklärt mir aber einiges. Nach der Geburt meiner ersten Tochter habe ich zur Verhütung eine Stillpille genommen, wodurch die Blutung ganz ausgeblieben ist. Nach dem Absetzen hatte ich immer etwas verzögerte Eisprünge (ZT 18-21) und mit 8-10 Tagen etwas kurze Lutealphasen. Zu dem Zeitpunkt habe ich noch 3-4 mal am Tag gestillt. Mit der zweiten Schwangerschaft hat es dann aber trotzdem im 4. ÜZ geklappt. Dann stelle ich mich erstmal darauf ein, dass, solange ich noch stille, der Eisprung vielleicht noch häufiger etwas verzögert und die zweite Zyklushälfte etwas verkürzt sein wird. Und sich das ganze mit abnehmender Stillfrequenz wieder einpendelt.
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