Alle Jahreszeiten
Sehr geehrte Frau Dr. Popovici, nach einer ersten erfolgreichen Kinderwunschbehandlung (Pergoveris + Ovitrelle + Insemination) kam unsere Tochter 2020 zur Welt. Ich bin bald 42 Jahre alt und wir wünschen uns ein zweites Kind. Hierfür soll nun eine IVF durchgeführt werden. Allerdings stille ich meine Tochter noch immer und es scheint auch nicht einfach zu werden, sie abzustillen (für sie ist es offenbar weiterhin ein wichtiger Teil im Leben). Meine behandelnde Ärztin im Kinderwunschzentrum sieht es als vereinbar an, während der Stillzeit die Hormonbehandlungen durchzuführen (geplant sind Menogon, bzw. alternativ Gonal, Fyremadel, Ovitrelle und Utrogest). Allerdings habe ich diesbezüglich ein sehr schlechtes Bauchgefühl. Andererseits habe ich aufgrund meines Alters (und einem schlechten Hormonstatus mit einem AMH von aktuell 0,5) einen großen zeitlichen Druck. Wie sehen Sie das und was würden Sie mir empfehlen oder raten? Vorab danke ich Ihnen sehr herzlich für Ihre Hilfe. Mit freundlichen Grüßen
Hallo, die Stimulationsmedikamente und alle Präparate, die Sie spritzen sind oral nicht bioverfügbar, d.h. dass sie nicht oral aufgenommen werden, es kann also auch nicht den Organismus des Kindes erreichen. Dennoch empfehle ich vor einer Behanldung abzustillen, um die Erfolgschancen zu verbessern. Vielleicht kann Ihnen eine Hebamme oder Stillberatung helfen.. Alles Gute, RP
Alle Jahreszeiten
Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe. Liebe Grüße
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