Mitglied inaktiv
Bei mir wurde ein Gendefekt festgestellt (11.Chromosom invers). Bei dem Versuch einer künstlichen Befruchtung durch IVF wurde trotz einer Progressiven-Motilität von 40% (Volumen 3,0ml, Konzentration 21Mio/ml) keine Eizelle befruchtet. Kann dies im Zusammenhang mit dem Gendefekt stehen ? Ist eine ICSI-Behandlung im Ausland mit einer begleitenden Gen-Analyse erfolgversprechender ? und was ist dabei zu beachten ?
Hallo Moritz, es tut mir Leid, aber ich kann diese Frage nicht beantworten. Die Auswirkungen einer Inversion hängt davon ab, welche Bereiche des Chromosoms 11 an der Inversion beteiligt sind. Ich würde das Institut fragen, das die zytogenetische Untersuchung durchgeführt hat. Meines Wissens wird die Befruchtungsfähigkeit durch diese chromosomale Aberration nicht beeinflusst. Ob sich aber die befruchtete Eizelle beim Vorliegen dieses Defektes weiter bis zur Geburt eines Kindes entwickelt, kann ich nicht sagen. Bitte informieren sie sich in einer humangenetischen Beratung. Dort wird man ihnen auch sagen können, ob es labortechnisch möglich wäre, diese Inversion durch eine Präimplantationsdiagnostik zu erkennen. MfG HWM
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