Ich wurde im Januar 2022 durch eine Insemination (im 3. Versuch) schwanger. Diagnosen im Vorfeld waren u.a. eine Hyperprolaktinämie durch ein Mikroprolaktinom, die durch Hormongabe behandelt wurde. Zudem habe ich Endometriose, aber die Eileiter waren durchgängig. Mein Scheidenmilieu ist offensichtlich "spermienfeindlich", bei einem Abstrich etwa 10 h nach einem GV waren alle Spermien inaktiv.(Spermiogramme waren durchgehend sehr gut.) Unser Sohn ist jetzt 17 Monate alt und wir hätten gerne noch ein zweites Kind. Nun zu meinen Fragen: Ich gehe davon aus, dass wir auch beim zweiten Kind wieder "Hilfe" benötigen. Aufgrund Umzug muss ich mich an ein anderes Zentrum wenden. Sollte ich meine Patientenakte in der alten Praxis anfordern? Profitieren die neuen Ärzte von diesen Informationen oder muss sowieso wieder alles neu untersucht werden? Ändert sich durch mein Alter grundsätzlich etwas an der Behandlung oder Vorgehensweise? Beim ersten Mal war ich 39, jetzt bin ich 41 Jahre alt.
Hallo! Alte Befunde stehen Ihnen zu und die können Sie im alten Zentrum anfordern. Es ist immer hilfreich sie zu haben! MIt 41 Jahren sollten Sie nicht mehr lange warten und sich bald wieder in einem Zentrum vorstellen! Eventuell probieren Sie noch 2-3 Mal eine Insemination, aber man wird schneller zu einer künstlichen Befruchtung raten! Alles Gute, RP
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