Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Frau Dr. Czeromin, ich hatte 2 Eileiterschwangerschaften, Jun.2003 rechts und Feb.2004 links, rechts per milking out(sehr groß) und links angeschlitzt, aber beide sind erhalten. Habe eine Tochter, die 2002 geboren ist und natürlich gezeugt wurde. Davor war ich 1999 schwanger, konnte es aber nicht halten. Hatte Mitte 1998 eine Ultraschalluntersuchung mit Kontrastmittel auf Durchgängigkeit der Eileiter machen lassen, wobei beide durchgängig waren, der eine etwas schlechter, langsamer (vernarbt o.ä.) Wir wünschen uns ein zweites Kind sehr. Waren jetzt im Kinderwunschzentrum, wo man uns riet nochmal diese spezielle Ultraschallunters.Kontrastmittel zu machen und die Durchgägigkeit zu prüfen. SEhen Sie das auch so oder sollen wir lieber gleich eine IVF versuchen, oder doch lieber nochmal auf natürliche Art ? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit wieder eine Eileiterschw. zu haben ? Welchen Einfluss hat die Psyche auf so etwas ? Habe Angst vor erneuter Eileitschw. mit Bauchspiegelung. NAch meiner letzten Bauspiegelung riet mit das Krankenhaus eine Bauspiegeldung mit Blaulösung zu machen, was halten Sie davon ? Ich möchte nach dem 2. Kind auch wieder arbeiten, oder soll man gleich wieder arbeiten nach der Elterzeit, um sich psychisch abzulenken. Vielen Dank in voraus.
Liebe Nati - da ja anscheinend beide Eileiter zumindest einen funktionellen Schaden (Eizelltransport) haben, wüßte ich nicht, warum nochmals eine Ultraschallkontrastmitteldurchgängigkeitsprüfung gemacht werden sollte, höchstens, weil Sie vielleicht keine IVF möchten und man sicher sein möchte, daß zumindest ein Eileiter durchgängig ist. Ansonsten ist der Informationsgehalt einer Bauchspiegelung größer, man sieht dabei auch Verwachsungen u.ä. Eine Eileiterschwangerschaft ist leider auch nach IVF NICHT unmöglich, allerdings steigt dabei die Chance auf einen Schwangerschaftseintritt. Streß hat sicherlich Einfluß auf Ihr Befinden und Ihren Umgang mit den vielen Komplikationen, die Sie schon mit Ihrem Schwangerschaften erleben mußten, hat aber sicher keinen Einfluß auf eine erneute Eileiterschwangerschaft. Ihnen alles Gute! Ute Czeromin
Mitglied inaktiv
Hallo Fr. Dr. Czeromin, danke für Ihre Antwort. Würde noch gern wissen ob eine Eileiterschwangerschaft bei der IVF auch eintreten kann, wenn die Prüfung mit dem Kontrastmittel beim Ultraschall keine Düchgängikeit zeigt ? Der Arzt im Kinderwuschzentrum riet mir, falls wir eine IVF machen nur 2 Eizellen einzusetzen, da ich erst 28 bin und eine Mehrlingsschwangerschaft ausschließen möchte. Jetzt überlege ich ob ich in dem Fall vielleicht sogar nur 1 einsetzen lassen soll um Zwillinge zu vermeiden. Habe schon eine Tochter. Was raten Sie mir ? Oder ist die Wahrscheinlichkeit dann zu gering, dass es drin bleibt ? Danke Nati
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