Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Bernd Krause:

Cerazette bei Hormonstörung und späterem Kinderwunsch

Frage: Cerazette bei Hormonstörung und späterem Kinderwunsch

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Guten Tag Herr Dr. Krause, ich bin 29 Jahre alt, habe ein acht Wochen altes Kind und stille voll. Schwanger wurde ich zwei Jahre nach Absetzen der Pille durch eine Behandlung mit Hormonspritzen, wodurch ich allerdings eine Überstimulation 3. Grades hatte. Behandelt wurde ich, weil ich keinen richtigen Zyklus und soweit ich weiß zu viele männliche Hormone hatte und auch nur etwa 2-3 dreimal im Jahr meine Tage bekam. Wenn mein Körper sich von der Schwangerschaft erholt hat, wünschen wir uns noch ein zweites Kind, etwa in 1,5-2 Jahren. Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ist es kontraproduktiv jetzt die Minipille Cerazette zu nehmen, die ja, soweit ich weiß, zusätzlich auch den Eisprung unterdrückt? Vor unserem Kinderwunsch hatte ich bereits zehn Jahre die Pille, zuletzt Valette, eingenommen. Besteht die Chance, dass sich nun nach der Schwangerschaft mein Hormonhaushalt selbst einpegelt und die Cerazette ihn nun wieder durcheinander bringen würde? Lt. FÄ bleibt die Blutung ja während der gesamten Einnahme aus. Wäre eine Minipille ohne Eisprungunterdrückung für den späteren Kinderwunsch und den Hormonhaushalt besser? Oder sollte ich auf die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel lieber ganz verzichten? Ist es wahrscheinlich, dass bei einer späteren erneuten Hormonbehandlung wieder so eine schwere Überstimulation auftritt? Herzlichen Dank für Ihre Antwort.


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Guten Tag, Sie können die Cerazette ganz unbedenklich nehmen. Was dann später notwendig sein wird, kann man heute noch nicht sagen.


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