Verzweifelte1984
Hallo Frau Dr. Sonntag, ich habe mal eine etwas ungewöhnliche Frage. Und zwar habe ich leider auf Grund einer langjährigen Zykluslosigkeit (früher Essstörung) eine leichte Form von Osteoporose. Natürlich achte ich bereits auf die üblichen Prophylaxemaßnahmen (ausreichende Kalziumzufuhr und Substitution, Vitamin D, Muskelaufbau, normales Körpergewicht). Allerdings hat mein Arzt mir nun auch Biophosphonate empfohlen. Leider hat er keinerlei Erfahrungen, wie es mit den Stoffen bei Kinderwunsch aussieht, da er sonst nur ältere Patienten damit behandelt. Ich habe leider im Internet auch nur zwiespältige Meinungen gelesen. Einige sagen, dass sogar die Tabletteneinnahme VOR Kinderwunsch schädlich für den Embryo sein soll, da die Wirkstoffe auch nachträglich wieder aus den Knochen freigegeben werden und auf den Embryo übergehen können. Meine Frage an Sie ist nun: Was würden Sie an meiner Stelle machen? Leider waren bisher 3-4 Jahre Kinderwunsch-Behandlungen erfolglos und es könnte durchaus sein, dass ich mich noch weitere 4-5 Jahre in Kinderwunschbehandlung befinde. Soll ich solange auch keine Biophosphonate einnehmen um einem möglichen Embryo nicht zu schaden? Oder sehen Sie das Risiko einer Embryo-Schädigung eher als gering und würden mir eine Einnahme der Biophosphonate empfehlen? Und wie sähe es überhaupt in einer Schwangerschaft aus? Wenn ich dann einen Rippenbruch o.ä. durch das Baby bekäme, dann würde man vermutlich konservativ behandeln, ohne Medikamente? Ich bin leider ziemlich ratlos und weiß nicht, ob meine eigene Gesundheit oder die meines potenziellen Babys (welches aber ja möglicherweise auch nie kommen mag) wichtiger ist. Vielen Dank für Ihre Einschätzung!
Bisphosphonate in der Schwangerschaft nicht, Entscheidung ob diese Therapie erforderlich kann nur der Knochenspezialist treffen. Normalgewicht wäre wichtig auch für die Schwangerschaft, da diese dem Knochen auch zusetzen kann und Untergewicht auf der anderen Seite höhere Schwangerschaftsrisiken mit sich bringt.
Verzweifelte1984
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Was halten Sie denn von einer Einnahme VOR der Schwangerschaft, wenn der Knochenspezialisist mir zu einer Einnahme der Biophosponate rät? Grundsätzlich werde ich ja die Entscheidung treffen dürfen, ob ich die Biophosphonate, welche mir empfohlen werden, auch einnehme. Sehen Sie auch eine Gefährdung des Kindes, wenn ich das Präparat VOR einer Schwangerschaft einnehme? Dann würde ich nämlich trotz Empfehlung zu Gunsten eines potenziellen Kindes, bzw. zu seinem Schutz lieber darauf verzichten.
Sie sollten das ganz offen mit Ihrem Arzt besprechen, ob und für wielange eine Einnahme überhaupt sinnvoll wäre.
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