Sehr geehrter Herr Dr Emig, Vorab. Ich weiß, dass meine Chancen mit 48 Jahren sehr gering sind aber ich möchte mit dieser Frage ihre fachliche Einschätzung und nicht die generelle Wahrscheinlichkeit. Unterledrozol 5 milligramm morgens eine und abends eine bildete sich rechtzeitig ein Follikel und dieser wurde ohne vorherige Blutwerte bei einer gebärmutterschleimhaut Dicke von 6,7 mm mit einer follikelgröße von 17 mm, 7 Stunden nach dem Ultraschall mit Ovitrelle ausgelöst.  Trotz meiner Interventionen wurde ich überzeugt dass das Auslösen jetzt richtig sei um ein vorzeitigen Eisprung in meinem Alter zu verhindern. Es wurde wie gesagt keine Blutwerte bestimmt, da diese wohl unter letrozol nicht aussagekräftig genug sein. Wie gesagt ich löste sechs Stunden nach dem Ultraschall aus. Der Ultraschall vor der Insemination zeigte den Follikel der nur minimal auf 18 mm angewachsen war. Zwischen dem ersten und zweiten Ultraschall lagen ca 24 Stunden. Schließlich wurde die insomniation dann durchgeführt. Hier nochmal der zeitliche Ablauf; Montag 6.30h Ultraschall Follikel re 17mm und gebärmutterschleimhaut ca 6,7mm Montag 14h: auslösen mit ovitrelle  Dienstag 10h: Ultraschall mit 18mm follikel , gebärmutterschleimhaut hätte sich wohl ausreichend verändert. Mittwoch ab null Uhr spürte ich Druck im unterleib. Frage: wie schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein dass der Follikel mit 17 mm überhaupt eine befruchtungsfähige Eizelle enthalten haben könnte? Die Studienlage gibt ja für Letrozol eher höhere follikelgrößen an mit 19 bis 23 mm. Ich sehe diesen Zyklus als ziemlich verschenkt an und möchte das Progesteron absetzen.  Besten Danke im voraus für Ihre Einschätzung