Jay
Sehr geehrte Dr. Popovici! Ich habe einen Kinderwunsch. Durch einige Tests, wegen starken Margen/Darm-Problemen, bei meiner Internistin hat sich herausgestellt, dass ich eine hohe Belastung an Histamin habe. Sie hat mir nun folgende Medikamente verschrieben: Desloratadin und Famotidin. Auf den gelben Seiten steht zur Einnahme von Desloratadin: - Aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung während der Schwangerschaft vermieden werden. Auf den gelben Seiten steht zur Einnahme von Famotidin: - Famotidin darf während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abwägung des zu erwartenden Nutzens gegen evtl. Risiken angewendet werden. Auf „embryotox“ steht zu Desloratadin: - Der Erfahrungsumfang ist nur sehr gering damit. Auf „embryotox“ steht zu Famotidin: - Der Erfahrungsumfang ist hoch. Ich habe auch mit meiner Apothekerin gesprochen, laut ihr sollten diese Medikamente keinesfalls während einer Schwangerschaft genommen werden. Auch im Vorfeld zu einer Schwangerschaft (sprich wenn man es probiert) sollte es nicht genommen werden. Wie lange soll man nach Therapieende nun warten, bis man wieder versuchen kann Schwanger zu werden? Reicht es mit Ablauf vom jeweiligen Zyklus? Sprich wenn die Medikamente bis maximal zur Regelblutung genommen werden und dann abgesetzt werden. Natürlich wenn sich das mit der Therapie so ausgeht, sonst bis zur nächsten Regelblutung. Oder empfehlen Sie eine längere Wartezeit nach Beendigung der Therapie? Haben die Medikamente eventuell längere Nebenwirkungen, sie man abwarten sollte? Gibt es andere Möglichleiten, ohne Tabletten um eine Histaminintoleranz wieder zu beheben? Ich reagiere auf Tabletten ohnehin nie sonderlich gut. Ich hatte bereits mit Ihrer Kollegin im Vorfeld wegen einer der Voruntersuchungen geschrieben, siehe folgenden Beitrag: https://www.rund-ums-baby.de/experten-forum/kinderwunsch/wie-lange-soll-man-nach-dem-roentgen-warten-bis-man-wieder-risikofrei__2819410 . Ihre Kollegin konnte man nun aber nicht unter den Experten auswählen, daher wende ich mich an Sie. Bitte um Rückmeldung. Vielen Dank im Voraus!
Hallo, bis zum Eintritt einer Schwangerschaft sehe ich kein Problem die Präparate zu nehmen, jedoch können Sie mit der Ärztin besprechen, ob ein besser erprobtes Antihistaminikum wie Fenistil eine Alternative darstellen könnte? Ansonsten können Sie auch auf eine histaminarme Ernährung achten. Alles Gute, RP
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