Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. H. W. Michelmann:

3. ICSI... einige Fragen

Frage: 3. ICSI... einige Fragen

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Sehr geehrter Herr Prof.Dr. Michelmann, wir beginnen grade mit den Downregulation zur 3. ICSI. Nun habe ich ein paar Fragen. 1. Frage: Sie schrieben mir vor einigen Monaten (2.ICSI), dass Sie den Transfer von einem Vierzeller für nicht besonders vielversprechend halten. Nun war dieser Transfer zwei Tage nach Punktion. Hätte man noch einen Tag der Entwicklung abwarten sollen oder meinen Sie damit, dass die Entwicklung nach 48 Stunden zum Vierzeller ohnehin nicht schnell genug ist, um große Chancen zu haben? 2. Frage: wie viel Zeit würden Sie zwischen Punktion und Transfer vergehen lassen? 3. Frage: ich möchte diesmal nach dem Transfer Gravibinon oder Pregnesin zur Unterstützung spritzen. Was halten Sie davon? Ich höre so häufig, dass dies gemacht wird. In unserem KIWU-Zentrum wird es normalerweise erst nach Eintritt einer Schwangerschaft gemacht.... 4. Frage: mein Mann hat nun seit etwas mehr als 3 Monaten auch das Rauchen aufgegeben und nimmt regelmäßig Vitaminpräparate und vor allem erhöht Viramin B12. Sind Sie der Auffassung, dass sich dies vielleicht diemal positiv auf sein ansonsten sehr schwaches Spermiogramm auswirken kann? Ich danke Ihnen schon jetzt recht herzlich für Ihre immer so schnellen Antworten! Gruß, Christine


Prof. Dr. H. W. Michelmann

Prof. Dr. H. W. Michelmann

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Hallo Christine, ich habe leider nicht die Zeit, meine alte Antwort herauszusuchen, glaube aber nicht, dass ich geschrieben habe, dass der Transfer eines 4-Zellers nach 48-Stunden nicht vielversprechend ist. Nach 48 Stunden ist der 4-Zeller das normale Stadium. Da eine Embryonenselektion in Deutschland nicht möglich ist und nur maximal drei Embryonen in der Kultur gehalten werden dürfen, ist es egal, ob ich am 2. oder 3. Tag nach Punktion transferiere. Eine kürzere Kulturzeit ist sogar vorzuziehen, da die Bedingungen im Uterus immer noch besser als in der Kulturschale sind. Die Beantwortung der 3. Frage ist Glaubenssache. Vertrauen sie in dieser Hinsicht ihrem Zentrum. Ein Aufgeben des Rauchens ist immer gut und wird sich mehr oder weniger auch auf die Qualität des Ejakulats auswirken.


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